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DER WANDEL - TIEFGREIFENDE LEIDVOLLE TRANSFORMATION ODER AUFSTIEG IN NEUE DIMENSIONEN? - am 12./13. November ist eine Konstellation wie ein Davidstern am Himmel - von Helga Biebers


Helga Biebers hat eine umfassende Zusammenfassung über astrologische Parallelen von Vergangenheit und Gegenwart erstellt. Die Himmelszeichen sprechen!

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und dasselbige plötzlich, in einem Augenblick.... (Kor.15,51.52)

Wir leben in einer Zeit der größten Umwandlungen, die die Erde und ihre Bewohner je erlebt haben. Es geht hier nicht um das Gerede vom Weltuntergang, das viele Seher schon seit mehreren Jahrhunderten vorausgesagt haben und für das sie jeweils klare Vorboten zu sehen glaubten. Sie gaben ihre Visionen in der besten Absicht weiter, die anderen zu warnen, aufzurütteln und zur Umkehr zu bewegen. Teilweise ist dies wohl gelungen, denn nur ein Teil der dunklen Prophezeiungen ist eingetreten, die zwei Weltkriege und viele andere regionale Kriege etwa, die Entwicklung der Atombombe, die Verseuchung der Erde, des Wassers und der Luft u.v.m., alles schrecklich genug, doch es scheint so, daß uns auch manches erspart geblieben ist.

Aber es gab auch andere Prophezeiungen, die vom Neuen Jerusalem sprechen und von der Wiederkunft der Christus- Energie, von Licht und Frieden, von der Einheit aller Weltreligionen und davon, daß alle Menschen zu einer großen friedlichen Menschheitsfamilie zusammenwachsen werden.

Mir geht es hier darum, zu betonen, daß alle großen Visionäre und Propheten (unter anderem Edgar Cayce, Rudolf Steiner und Nostradamus) mit dem übereinstimmen, was große Massen von Menschen bereits erleben: dass es am Ende des zwanzigsten und zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts einen Wendepunkt in der Evolution der Menschheit gibt. Dazu gehört die Erkenntnis, daß das gesamte Universum vom schöpferischen Geist durchdrungen ist, von dem sich alle physische Substanz ableitet. Die Himmelskörper sind Wirkungssphären erhabener geistiger Wesenheiten, Ozeane aus Bewußtsein und Licht. Sie ziehen da oben ihre Bahn, doch sie sind auch in jedem von uns lebendig auf allen drei Ebenen: Körper, Geist und Seele. So entspricht Mars etwa im Körperlichen, den Muskeln, dem Kiefer, den roten Blutkörperchen und der sexuellen Energie, im Geistig-Seelischen entspricht er Mut, Tatkraft, Zielstrebigkeit und Aufbruchsstimmung.

Und die Erde, unser schöner blauer Planet? Die Erde ist kein mechanisches, totes Etwas ist, das wir gedankenlos plündern und mißhandeln dürfen. Vielmehr sieht der kosmische Plan vor, daß unsere Erde - wir können sie auch Gaia nennen, die göttliche Erdmutter - sich gemeinsam mit dem Menschen weiter- und höherentwickeln soll, solange bis alle Materie vom Licht durchdrungen sein wird, jedes Atom und jede Körperzelle, auch wenn - soweit uns bekannt - dies erst einigen wenigen gelungen ist wie Rama, Krishna, Buddha und Jesus Christus. Diese hatten die vollkommene Herrschaft über die atomare Struktur des Körpers erlangt, konnten ihren Leib an verschiedenen Orten gleichzeitig materialisieren und haben sich bei ihrem „Tod“, den sie jedoch bereits überwunden hatten, in Licht aufgelöst. Doch die Jünger erschraken, als sie ihren Herrn als Lichtwesen sahen, nachdem er auf dem Ölberg gebetet hatte. Auch der in Indien lebende Avatar Sri SATHYA SAI BABA verfügt über diese göttlichen Eigenschaften und hat sich bereits als Jugendlicher im Alter von 14 Jahren als Lichterscheinung zu erkennen gegeben.

Jeder Mensch besitzt einen feinstofflichen Körper, der das genaue Abbild des materiellen Körpers ist und in dem alles gespeichert ist, was der einzelne in seiner Seelenentwicklung erlebt und erfahren hat, auch alle Gedanken, Gefühle, Worte und Taten, so ist auch der Erdenkörper von einer Sphäre umgeben, der Akasha- Chronik, in der alles aufgezeichnet ist, was je auf der Erde erlebt wurde. Die Erde wird ihren Plan erfüllen, mit oder ohne den Menschen. Notfalls wird sie sich des Parasiten Mensch entledigen, wenn dieser nicht aufhört, den Erdenkörper zu martern. Doch es sieht so aus, als wolle die Geistige Welt dies verhindern. Die ganz große atomare Katastrophe ist ausgeblieben, auch wenn die Gefahr noch nicht ganz gebannt ist.Viele Menschen haben bereits eine höhere Schwingung, eine spirituelle Weltsicht erlangt und werden zu Geburtshelfern des Neuen Zeitalters.

Auch die großen Weisheitssysteme sehen die Jahrtausendwende übereinstimmend - mit kleinen zeitlichen Abweichungen - als den Beginn einer Neuen Zeit mit einer gewaltigen Bewußtseinserweiterung und Bewußtseinsanhebung.

Nach dem Maya- Kalender fällt das Datum des Neuen Zeitalters auf den 21.bzw. (nach anderen Berechnungen) auf den 23. Dezember 2012. Dies ist ein äußerst dramatisches Datum. Die Zeitqualität dieses Tages, der mit der Wintersonnenwende zusammenfällt, ist extrem zerstörerisch ( Ich werde darauf zu einem späteren Zeitpunkt eingehen).

Nach der Lehre der Theosophie, die sich ihrerseits auf eine uralte indische Weisheitslehre, die Lehre von den vier Zeitaltern, bezieht, tritt die Menschheit um das Jahr 1900 aus dem Kali Yuga, dem Dunklen oder Eisernen Zeitalter heraus und benötigt weitere rund 100 Jahre, um sich endgültig spirituellem und esoterischem Wissen zu öffnen. Doch in diesem Zeitraum haben, wie wir wissen, auch die Kräfte der Finsternis noch einmal auf die abscheulichste Art gewirkt.

Das Dunkle Zeitalter war dadurch gekennzeichnet, daß die Menschheit von ihrem göttlichen Ursprung getrennt war, tief herabgestiegen war in die Sinnenwelt, den Materialismus und den Egoismus, die Religion als eine Formsache betrachtet hat, ja schlimmer noch: als Macht- und Unterdrückungssystem missbraucht hat und vom göttlichen Gesetz abgewichen ist. Der Umlauf der Ursonne oder Zentralsonne, um die sich unser Planetensystem zusammen mit anderen Sonnensystemen dreht, entspricht dem Zeitabschnitt eines Yuga.

Mit diesem Abstieg in den Egoismus, mit dieser Verdichtung der Energie, ist auch Macht und Machtmißbrauch als große Gefahr verbunden. Der Planet Pluto, der 1930 erst entdeckt wurde, zeitgleich mit der Entwicklung der Atombombe (mit der Pluto ebenfalls in Analogie steht, für die er also eine Entsprechung darstellt, Pluto = Plutonium), hat diese dunkle Energie ins Bewußtsein gebracht.

Der abgelöste amerikanische Präsident George W. Bush war mit seinem Pluto im Zeichen Löwe in Konjunktion mit dem Löwe- Aszendenten eine solche machtvolle Projektionsfigur, einerseits für Selbstdarstellung und andererseits für Macht, Machtmißbrauch und alle nur vorstellbaren (bzw. nicht mehr vorstellbaren, weil das Vorstellungsvermögen übersteigenden) verborgenen dunklen Kräfte.

Nach dem Satya Yuga oder Goldenen Zeitalter, als die Menschheit noch mit dem Weltgeist vereint war und direkten Zugang hatte zur Quelle allen Seins, kam der Abstieg in das Silberne Zeitalter oder Treta Yuga, gefolgt vom Kupfernen Zeitalter oder Dvapara Yuga und schließlich der vollständige Fall der Menschheit im Kali Yuga.

Nach der Weisheitslehre der Astrologie dauert ein platonisches Jahr, auch Großes Sonnenjahr genannt, rund 26 000 Jahre (übrigens in vollkommener Übereinstimmung mit dem Maya- Kalender). Dieses begann 150 Jahre vor Christi Geburt. Zu diesem Zeitpunkt war unser gesamtes Sonnensystem mit seinen Planeten einmal rückwärts um die Ursonne gewandert und stand am Übergang vom Widder zu den Fischen und damit an der Nahtstelle des Tierkreises bei 0° - Widder. Im Jahre 2010 wird seitdem ein Zeitalter, nämlich das Fische-Zeitalter vergangen sein, so daß das Jahr 2010 den Eintritt in den Weltenmonat Wassermann markiert.

Uranus, der Herrscher im Zeichen Wassermann, der auch 'Die Sonne des Geistes' genannt wird, wird für einen langen Zeitraum, nämlich für die nächsten 2160 Jahre die Herrschaft übernehmen und die Menschheit als Ganzes in neue Dimensionen der geistigen Sicht führen. Man könnte Uranus auch Weltenlogos oder Kreativer Geist oder Schöpfer oder Heiliger Geist oder 'Unendlich Schnelle Schwingung' nennen, in jedem Fall ist Uranus ein Aspekt des Göttlichen.

Unser christliches Pfingstfest ist so ein Uranus/Wassermann- Ereignis: Das Herabsteigen des Heiligen Geistes und die Verwandlung der beteiligten Menschen, die einander verstanden, unabhängig von ihrer Sprache. Man könnte das Pfingstfest so übersetzen: Die unendlich schnelle Schwingung, der Heilige Geist, hat sich in die Materie heruntertransformiert und den Geist der Menschen erreicht. Diese erlebten eine kollektive Bewußtseinserweiterung, ein Erwachen oder eine Erleuchtungserfahrung, physikalisch gesprochen: eine schnellere, höhere Schwingung.

Der zeitliche Überlappungsbereich für den Wandel von der Dunkelheit in das Licht umfaßt jedoch einen langen Zeitraum, manche sagen 200 Jahre, ich meine, daß mit den Ideen der französischen Revolution 1789 „ Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ und der Verfassung der Erklärung der Menschenrechte im gleichen Jahr bereits der erste Strahl des Wassermann-Zeitalters den Weg zu den Menschen gefunden hatte.

Der Weg in das Neue Zeitalter ist gepflastert von vielen großen katastrophalen Ereignissen, von Zerstörungen nie gekannten Ausmaßes und gleichzeitig von einer Gegenkraft des Lichtes, das sich den Weg in die Herzen und Seelen der Menschen bahnt, denn niemals zuvor gab es so viele hochentwickelte Seelen, die gleichzeitig inkarniert waren, so viele Lichtarbeiter überall auf der Welt, so viele medial begabte Menschen, so viele Seher und Visionäre, so viele Weisheitslehrer, so viele Geistheiler, so viele spirituelle Meister und echte Führer zur Bewußtseinserweiterung wie jetzt und in den letzten circa 130 Jahren.

Alle alten Weisheitslehren und Heilmethoden sind wiederentdeckt worden und werden angewendet, sei es die Huna-Magie, die Heilkraft der Kristalle, die Kabbala, das I Ging, das Tarot, die Lehre von den Runen, die Heilige Zahlenlehre, die Astrologie, auch die indische, die indianische und die chinesische Astrologie, die Astromedizin, die Akupunktur,die Akupressur, die Handlesekunst, verschiedene Trancemethoden, die Homöopathie, die Bachblüten-Therapie, die Musiktherapie, die Aromatherapie, verschiedene Formen der Körpertherapie, die Heilung über den Ausgleich der Chakren („ Zuerst heile den Geist“ wie Johansson sagt) u.v.m. Es ist, als seien diese Schätze der Weisheit aus der Gruft des Vergessens wieder auferstanden, als hätten sie nur auf den rechten Zeitpunkt gewartet, und das heißt aus astrologischer Sicht: auf die richtige Zeitqualität, um sich wieder zu offenbaren. Auch die Akademische Medizin hat große ungeahnte Fortschritte gemacht etwa durch die Erkenntnis, daß jede Materie aus Schwingung besteht und somit auch unsere Körperzellen. Krankes Gewebe oder Tumore können durch Laser- oder Ultraschallbehandlung vergleichsweise leicht, d.h. unblutig und für den Patienten schmerzarm ohne Messer behandelt werden, einzig durch die richtige, passende Schwingung.

Alles dies ist geweissagt worden und war doch für viele Menschen so lange unvorstellbar. Aber tief in uns schlummert eine dunkle Erinnerung an eine versunkene Zeit, es war die Zeit in Atlantis und Lemuria, als Heilen durch Energieübertragung erfolgte, durch bewußtes Aussenden von Liebesenergie und durch bewußtes Einsetzen von Farben, Düften, Licht und Klängen, als wir alle noch auf eine selbstverständliche Art mit unseren Geschwistern aus dem All verbunden waren, mit unseren geistigen Führern, mit dem Heer der Engel und den Bewohnern anderer Sonnensysteme, als wir noch ähnlich wie Engelwesen eins waren mit dem Schöpfer und nichts anderes kannten, als Seinen Willen zu erfüllen. Wir waren im Paradies, aber wir hatten noch kein Bewußtsein von uns selbst, wir waren noch keine abgetrennten Individuen, wir waren noch nicht er- wacht. Wir lebten in der All-Einheit, eins mit allem, was existiert. (Man beachte, daß in vielen Sprachen Begriffe, in denen die Zahl Zwei vorkommt, etwas Unangenehmes bedeuten, im Deutschen etwa: Zwiespalt, Zwist).

Auch waren wir keine sexuellen Wesen, nicht getrennt in männlich oder weiblich.(Wem das unglaubwürdig erscheint, der möge einen Mediziner oder Biologen fragen. Nach dem Gesetz 'Ontogenese gleich Phylogenese' durchläuft die befruchtete Eizelle in den ersten drei Monaten der Embryonalzeit die gesamte Stammesgeschichte vom Eizeller über den Kiementräger bis zum heutigen Menschen. Dazu gehört auch das Stadium eines ausschließlich weiblichen Geschlechts. Erst später in der Embryonalentwicklung kommt es bei den XY-Genträgern über das Y-Chromosom durch einen Testosteron- Ausstoß zur Ausbildung des männlichen Geschlechts.) Der Austausch von Liebe und die Fortpflanzung erfolgte damals durch Energieaustausch, durch Licht, Farben und durch Klänge. Wie es in der Bibel heißt: Adam und Eva hatten sich noch nicht er- kannt. Sie waren noch Eins mit dem Schöpfer.

Mit der Trennung begann unser Abstieg, auch der Fall in die Verstrickungen und Gefahren, die mit der sexuellen Energie verbunden sind, aber auch unsere Chance, uns unserer selbst bewußt zu werden, und mit dem Freien Willen, der das Merkmal eines göttlichen Wesens ist und mit dem wir alle ausgestattet sind, wieder aufzusteigen und die Einheit mit Gott (oder dem Unendlichen Geist, dem Weltenlogos oder wie der einzelne es nennen mag) wieder anzustreben.

Man könnte die jetzige Entwicklung, das Wiederauftauchen der lange verborgenen Weisheitssysteme und der uralten Heilmethoden wie ein großes Wunder und ein Geschenk an die Menschheit betrachten, die großen Katastrophen dagegen wie das erbarmungslose Eingreifen einer blinden Macht, die wahllos alles zerstört und vernichtet, was ihr in den Weg kommt, doch bei genauerem Hinsehen, also mit einem tieferen Blick hinter die Kulissen und unter die Oberfläche (und damit meine ich: wenn die inneren Sinne erwacht sind, wenn der Mensch 'hellsichtig' geworden ist und/oder wenn er ein Instrument beherrscht, das es möglich macht, die Qualität der Zeit zu messen wie die Astrologie oder den Maya- Kalender), so zeigt sich, daß im großen Plan schon alles enthalten und vorbestimmt ist, daß jeder einzelne von uns tief innen weiß, was geschieht, und die Freiheit hat, sich zu entscheiden: für die zerstörerischen Kräfte und den Untergang oder für die spiralförmige Weiter- und Höherentwicklung und damit für den Weg ins Licht.

In meiner astrologischen Arbeit der letzten Jahre habe ich die Auswirkung der totalen Sonnenfinsternis vom 11. August 1999, die Nostradamus exakt vorhergesagt hat, beobachtet und festgestellt, daß große Katastrophen, sowohl im persönlichen als auch im kollektiven Bereich, mit diesem Phänomen in Übereinstimmung standen und weiterhin stehen.

Frühere Kulturen fürchteten Sonnen- und Mondfinsternisse als Vorboten schlimmer Ereignisse, von Naturkatastrophen und Hungersnöten. Speziell mit Sonnenfinsternissen war zudem die Angst vor dem Untergang einer Herrschaft verbunden. So wurden bei den Mayas und Azteken unzählige Menschenopfer dargebracht, um die Götter zu besänftigen und den Untergang zu verhindern. Vergeblich, wie wir heute wissen.

Im 7. Jahrhundert vor Chr. wurde in Akkad ein Ersatz- Herrscherpaar eingesetzt, das nach 100 Tagen Regentschaft als Menschenopfer dargebracht wurde.

Bereits am 12.8.1942, am 11.8.1961 und am 10.8.1980 gab es Sonnenfinsternisse auf dem gleichen Finsternispunkt wie im August 1999, und am 11.8.2018 wird es wieder eine Sonnenfinsternis genau auf dem gleichen Grad geben.

Es hat den Anschein, daß die großen Umwälzungen, die mit der Zeitenwende des 20. Jahrhunderts einhergehen, also einerseits mit der Bewußtseinserweiterung und andereseits mit der Reinigung der Erde durch große Katastrophen, mit besonderen astrologischen Konstellationen in den fixen Zeichen einhergehen und speziell mit dem Finsternispunkt bei 17° bis 19° Löwe.

Die astrologische Konstellation zeigt folgendes Bild am 11. August 1999.

Der Finsternispunkt stand bei 18°21' Löwe, der aufsteigende Mondknoten bei 12°36' Löwe (und der absteigende somit bei 12°36' Wassermann), außerdem ebenfalls im fixen Kreuz: Mars bei 16°50' Skorpion, Chiron bei 27°44' im Skorpion, Jupiter bei 4°40 im Stier, Saturn bei 16°52' im Stier, Neptun bei 2°33' im Wassermann und Uranus bei 14°40' im Wassermann.

Dramatisch ist diese Sonnenfinsternis aus verschiedenen Gründen: Es gibt ein großes umlaufendes Quadrat - die schwierigste aller möglichen astrologischen Spannungen, die es überhaupt gibt - zwischen der Sonne/Mond-Konjunktion, zwischen Saturn, dem Mars und dem Planeten Uranus. Diese drei Planeten, die in Spannung zu Sonne und Mond stehen werden astrologisch auch als 'Übeltäter' bezeichnet, womit gemeint ist, daß in ihnen und durch sie auch zerstörerische Kräfte wirken. Es wird Übles, Böses geschehen. Die Menschen früherer Epochen würden sagen: die Götter verlangen ein Opfer.

Außerdem gibt es den Fixstern Algol, der bei 26 ° Stier steht und dem plutonische Kräfte zugeschrieben werden (die Erfinder der Atombombe haben Algol in Konjunktion mit dem Aszendenten), dazu gehört: Berühmtheit, die Transformation durch den Tod, gefühlsmäßige Abgründe der Menschenseele wie Haß, Neid, Rachegelüste u. ä., Erdöl, atomare Energie, Macht, Machtmißbrauch, die dunkle Seite der Sexualität wie Perversionen, Entartungen und sexueller Mißbrauch, außerdem: viel Geld; nicht Geld an sich als Tauschmittel, sondern viel Geld als Mittel der Macht. Man muß sich nur einen Krimi ansehen, da lernt man am schnellsten, was die Wirkungsebenen von Pluto sind.

Die Energien des Fixsterns Algol wirken jedoch nicht nur bei 26° Stier, sondern auch im Spannungsaspekt dazu, also in Opposition und im Quadrat, und zusätzlich noch auf dem Spiegelpunkt, und das heißt bei ca. 2° bis 5° jeweils in den fixen Zeichen (mit einem Orbis, also einer zulässigen Abweichung von ca. drei Grad), so daß die astrologische Konstellation vom 11. August 1999 nicht nur das schwierige zerstörerische Quadrat aufweist mit den drei Übeltätern, sondern zusätzlich noch plutonische Qualitäten hat durch Chiron bei 27° Skorpion, durch Neptun bei 2°33' Wassermann und durch Jupiter bei 4°40' im Stier. Jupiter, der Planet des Glücks, des Wohlwollens und der Unterstützung wird durch diese Position gleichsam 'kaltgestellt', er kann nicht helfen.

Katastrophen, die ich im Zusammenhang mit der Sonnenfinsternis sehe, sind vor allem Bombenanschläge und Selbstmordattentate in Jerusalem und Palästina.

Das Gründungshoroskop des Staates Israel am 14. Mai 1948 ist fast deckungsgleich mit den erwähnten schwierigen Aspekten der Sonnenfinsternis. Der Mondknoten steht bei 13°41' im Stier im Quadrat zum Finsternispunkt, die Sonne bei 23°40' im Stier, also nahe beim Algol, der Mond bei 4°38 im Löwen, also Spiegelpunkt vom Algol, Pluto bei 12°38' im Löwen, Saturn auf 16°24' im Löwen, also beim Finsternispunkt, Mars bei 28° im Löwen, also im Quadrat zum Algol, Chiron bei 21°24' im Skorpion und schließlich Lilith (wie der Mondknoten auch kein Planet, sondern ein berechenbarer Punkt im Kosmos, der mit Tod und Zerstörung einhergeht) bei 22°26' im Wassermann.

Wir müssen uns wohl mit der Vorstellung anfreunden, daß das geweissagte Neue Jerusalem kein Ort ist, sondern ein Zustand, ebenso wie das Paradies ein Zustand ist, ebenso wie die Menschen des Neuen Zeitalters lernen müssen, daß Heimat kein geographischer Ort ist, sondern da ist, wo wir geliebt werden, wo wir uns heimisch fühlen, wo Menschen sind, die auf ähnlicher Wellenlänge schwingen wie wir selbst.

In Übereinstimmung mit den Sonnenfinsternissen im Zeichen Löwe stehen außerdem folgende Katastrophen:

Die schrecklichen Ereignisse des zweiten Weltkrieges in den letzten zweidreiviertel Jahren:

Die Sturmflut in Hamburg vom 17. Februar 1962
Der Bau der Berliner Mauer zwei Tage nach der Sonnenfinsternis
Das Erdbeben in Izmit am 17. 8. 1999
Das Erdbeben in Athen am 7.9.1999
Das Erdbeben vom 12.11.1999 in Düzce
Der Tsunami am 26.12.2004 und viele andere schlimme Ereignisse.

Doch - wie gesagt - ist auch jeder einzelne betroffen, der im eigenen Geburtshoroskop auf den entsprechenden Graden plus/minus drei Grad Abweichung einen Planeten oder Häuserspitze aufweist.

Doch bedenken wir, daß das Böse in der Welt ist, damit wir es erkennen und überwinden können, und dies geschieht durch Bewußtseinsarbeit. Freud und Jung haben zeitgleich mit unterschiedlichen Schwerpunkten die Tiefenpsychologie entwickelt und den Weg nach innen aufgezeigt durch den 'königlichen' Weg der Traumanalyse, durch die Bewußtmachung der in uns allen verborgenen seelischen Urkräfte, die Archetypen. In der Folge kam es im Zuge der New Age-Bewegung zu einer Revolution der Therapieformen, über die Humanistische Psychologie, die Ganzheits- und Gestalttherapie, verschiedene Methoden aus dem Zen-Buddhismus, verschiedene Formen der Bewußtseinserweiterung durch Trance und Tiefenmeditation aus dem indischen und asiatischen Raum und dem Schamanentum bis hin zum Familienstellen durch Hellinger u.v.m.

Alle diese teils uralten wiederentdeckten, teils neuen Therapieformen haben das eine Ziel: Bewußtseins-Erweiterung und Erhellung. Sie wollen den Menschen helfen, sich selbst zu erkennen und zu verstehen, sich selbst anzunehmen, um dadurch Verzeihen und Versöhnung möglich zu machen. Dies ist die Chance, die in der Gegenkraft des Lichtes liegt zu den großen Katastrophen, den radikalen Säuberungsaktionen, die die Erde jetzt durchläuft, daß jeder Mensch an sich selbst arbeitet und seine eigenen seelischen Abgründe erkennt, damit er sie bekämpfen kann. Nur so kann die Herrschaft über die eigene Triebnatur erlangt werden, erst dann kann sich unsere göttliche Natur offenbaren.

Wie Novalis sagt: In uns oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und die Zukunft.

In einer Weissagung heißt es, daß zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Luzifer losgebunden wird. Luzifer ist ein Name für den Teufel, eine weibliche Teufelsgestalt. Man beachte aber, daß im Namen Luzifer das Licht steckt. Die Übersetzung von Luzifer lautet: Licht machen, Licht anzünden. Von uns hängt es ab, wie die Entwicklung weitergeht, ob es dunkel wird oder licht. Himmlische Heerscharen stehen bereit, um uns zu helfen, um uns anzuheben auf eine neue, höhere Bewußtseinsstufe.

Licht und Schatten gehören immer zusammen. Von einem bestimmten Bewußtheitsgrad an ist es möglich, alles zu wandeln, alles zu transzendieren.

Barack Obama, der neugewählte amerikanische Präsident wurde nahe bei der Sonnenfinsternis vom 11.8.1961 geboren, (und die stärkste Wirkung einer Sonnenfinsternis liegt zwei Wochen vor und nach dem Ereignis, die Wirkung hält jedoch solange an, bis auf dem gleichen Grad im Tierkreis wieder eine Finsternis auftritt). Er wird 'Schwarzer' genannt und er wird ins 'Weiße Haus' einziehen. Sein Name Obama klingt ganz ähnlich wie Osama (Bin Laden), und einer seiner Vornamen ist Hussein. Das Dunkle und das Helle liegen so nahe beieinander, wir müssen wachsam sein, um den Unterschied zu erkennen.

Sein Wahlslogan lautete: 'Change - we can believe in', die Menschen hier in Berlin haben nach seiner Wahl begeistert geantwortet: Yes, we can. Der Funke ist übergesprungen, der Weg in eine heilere, gerechtere, lichtvollere Zukunft kann beginnen.

Wir Christen feiern das Fest der Christusgeburt in der Zeit der Wintersonnenwende. Dies ist die Zeit der größten Dunkelheit und Kälte. Und doch geht an diesem Tag - unsichtbar für unsere Augen - ein Ruck durch den Erdenkörper, das Licht wird neu geboren. Von diesem Tag an nimmt das Licht wieder zu. Um unseren Glauben an das Licht und die Liebe, die alles heilen kann und an das unzerstörbare Leben, das im Frühjahr wiederkommen wird, auszudrücken, entzünden wir die Lichter zunächst am Adventskranz, um der zunehmenden Dunkelheit symbolisch entgegenzusteuern und schließlich am Weihnachtsbaum.


12. NOVEMBER 2008

Die aktuellen astrologischen Konstellationen spiegeln die besondere Qualität der Zeit, in der wir gerade jetzt leben, wieder.

Vor einigen Wochen wurde ich aus meinem Umfeld auf das Datum des 12. November 2008 angesprochen. Genauere Angaben konnten nicht gemacht werden, irgendetwas Besonderes, so hieß es.

Ich gebe das Horoskop-Bild hier weiter. Es zeigt eine wunderbare harmonische Figur, ein vollendetes Sechseck. Die Energien fliessen ungehindert. Diese Horoskopfigur wird auch Davidstern genannt. Zwei gleichseitige Dreiecke liegen übereinander. Kristalle und Diamanten sind nach diesem Prinzip aufgebaut, in Kristallen steckt Heilkraft und Diamanten gelten als Symbol vollendeter Schönheit und unvergänglicher Liebe. Im Buddhismus spricht man von der 'Diamantenen Seele', dem Zustand geistiger Vollkommenheit.

Unter den berühmten Persönlichkeiten fand ich den Davidstern bei Albert Schweitzer und bei Richard Wagner. Man kann nun zu Wagner stehen, wie man will, wer jedoch solche Arien hört wie 'Isoldes Liebestod' oder 'O du, mein holder Abendstern', der ahnt zutiefst berührt, daß sich in dieser Musik das Vollendete offenbart.

In meinem Klientel fand ich den Davidstern bei einem Psychologen und bei einer Meditationslehrerin, also bei Menschen, die an der Seelenentwicklung anderer arbeiten, und außerdem bei zwei früh verstorbenen Kindern, die durch ihre Krankheit und ihr Sterben vieles in ihrem Umfeld bewegt haben. In einem astrologischen Lehrbuch fand ich die Aussage, daß die Horoskopfigur 'Davidstern' ein Hinweis auf eine in früheren Inkarnationen erhaltene Einweihung ist.

An diesem Tag ist Vollmond. Bei Vollmond empfängt die Erde die gebündelte kosmische Energie. Ich habe das Horoskop auf Buenos Aires bezogen. In Deutschland wird aufgrund der Drehung der Erde erst am 13. November Vollmond sein, und der Davidstern wird um 12.00 Uhr mittags komplett sein mit Aszendent Steinbock und Jupiter am Aszendenten.

Wieder sehen wir eine starke Besetzung der fixen Zeichen, die Mondknotenachse liegt wieder auf der Achse Löwe/Wassermann bei 13°31', direkt daneben Chiron, Mars steht im Skorpion in Opposition zum Algol. Diese Hinweise lassen eine erneute große Katastrophe möglich erscheinen, doch gleichzeitig gibt es das wunderbare Sechseck, das Symbol der Vollkommenheit.

Der Vollmond auf der Achse Stier/ Skorpion weist uns darauf hin, daß es keinen Tod ohne Auferstehung gibt und keine Erneuerung, keinen Wandel ohne Sterben. Wir müssen bereit sein, zu sterben, bereit sein, alles wieder loszulassen. Alles, was die Stier/Venus hervorbringt, ist vergänglich, die Schönheit eines jungen, straffen Körpers, der Duft und die Farbenpracht der Blumen. Wir dürfen die Schönheit geniessen, aber wir dürfen sie nicht festhalten wollen. Die Blätter, die jetzt im Skorpion-Abschnitt fallen, sind der Dünger für das neue Leben im kommenden Frühling. Sir George Trevelyan formuliert es so, daß er die „Hohe Hoffnung habe, daß Heimsuchung und läuternde Wandlung das Vorspiel einer kommenden Morgendämmerung sind“.

Auch in unserem Körper gibt es ein ununterbrochenes Sterben und eine Erneuerung. Die medizinische Forschung hat erkannt, daß es in unseren Milliarden Körperzellen einen ständigen Austausch gibt, und daß diese Vorgänge nur dann reibungslos funktionieren, wenn es in den Zellen auch Sterbeprozesse gibt. Uranus erneuert unsere Körperzellen alle sieben Jahre. Ergebnisse der Krebsforschung zeigen, daß Zellen, die nicht sterben können, tumorig entarten. So ergibt sich die scheinbar paradoxe Situation, daß nur lebendig ist, was sterben kann. Doch in diesem Paradoxon steckt eine tiefe Wahrheit.

Der Körper hat kein Eigenleben, er lebt, solange er beseelt und vom Geist durchpulst wird. Der Körper führt das aus, was die Seele ihm befiehlt. Die einzelne Körperzelle ist der Mikrokosmos des ganzen Körpers, sie weiß um das Ganze und reagiert entsprechend. Menschen, die in ganz besonderem Maße am Leben hängen, erkranken besonders häufig an Krebs. Loslassen heißt ihr Lernthema.

Jupiter und Saturn stehen für einen relativ langen Zeitraum im Trigon, nämlich etwa seit Mitte August 08 bis Anfang Dezember 08 und zeigen tiefes Vertrauen an. Ist es nicht wunderbar, daß jetzt so viele Seelen auf der Erde inkarnieren, die ein tiefes Vertrauen darauf haben, daß alles im Kosmos richtig ist, so wie es ist? Saturn galt lange als der Hüter Schwelle, der Schwelle zum Höheren Bewußtsein. Wenn er vom Jupiter harmonisch bestrahlt wird, ist der Aufstieg in höhere Dimensionen des Bewußtseins möglich.

In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Ufo-Ankündigungen vom 14. Oktober 08, die in diesen Zeitraum der harmonischen Jupiter/Saturn-Verbindung fallen. Auf der höchsten Ebene stehen Jupiter und Saturn für die Verbindung von menschlicher und göttlicher Gerechtigkeit. Ob es jemals möglich sein wird, das Phänomen dieser Himmelskörper, der Ufos und der Luftschiffe, naturwissenschaftlich zu erklären, weiß ich nicht, es erscheint mir aber plausibel, daß wir in Zeiten großer Veränderung und großer Chancen Zeichen der Unterstützung aus dem All erhalten.

Seit dem 4. November stehen Saturn und Uranus in Opposition und werden bis Sommer 2010 in dieser Spannung bleiben und um die Vorherrschaft kämpfen, wobei Saturn für das Beharren auf dem Alten steht und Uranus die Kraft zum Wandel und zur Erneuerung bringt. Viele Menschen werden diesen inneren Kampf spüren und im eigenen Innern austragen.

Die persönlichen Planeten Merkur, Venus und Mars fallen aus dieser Horoskopfigur heraus. Dies macht deutlich, daß es um kollektive Erneuerung geht, nicht darum, was der einzelne meint und denkt (Merkur), was er empfindet (Venus) oder wie er persönlich handelt (Mars).

Pluto steht auf dem letzten Grad im Schützen, bevor er am 27. November für die nächsten 26 Jahre das Steinbock-Zeichen durchlaufen wird. Pluto verstärkt und erweitert alle Themen des Zeichens, das er durchläuft und holt alles Verborgene, Dunkle an die Oberfläche. Während seines Transits durch das Zeichen Schütze hat er alle religiösen Verirrungen an das Tageslicht gebracht, den Haß auf Andersgläubige überall auf der Welt, den religiösen Fanatismus, die Selbstmordattentate. Doch gleichzeitig gab es ernste Bemühungen und große Schritte in Richtung Versöhnung der Religionen, denn „alle Religionen suchen den Einen Gott“, wie Sri SATHYA SAI BABA sagt und weiter ausführt:
„There is only one religion - the religion of Divine love. There is only one race - the race of humanity. There is only one language - the language of the heart. There is only one God - He is omnipresent.“

Wir sehen, daß auch Pluto, der das Dunkle verkörpert, letztlich eine kosmische Energie darstellt, die uns läutern soll und die uns zur Erkenntnis und zum Licht führt. Auf dem letzten Grad im Zeichen Schütze bündelt Pluto noch einmal seine Energie, die zum Erwachen führen soll. Keiner der jetzt Lebenden wird einen erneuten Pluto-Transit erleben, es sei denn in einer nächsten Inkarnation.

Nutzen wir die Chance, die in dieser wunderbaren astrologischen Konstellation mit dem Davidstern liegt - die Wirkung hält noch mindestens zwei Wochen nach dem Vollmond an - und stimmen wir uns ein in tiefem Vertrauen auf die Liebe des Schöpfers, daß alles, was geschieht, zu unserem Besten ist.

Zum Schluß noch ein paar Worte von Gustav Meyrink, der große Visionär, der in seinem Roman 'Das grüne Gesicht' seinen Einweihungsweg und sein Erwachen beschreibt.

„Er erkannte deutlich die kahlen, schmucklosen Wände seines Zimmers, und doch waren es zugleich die Wände eines Tempels, mit Fresken ägyptischer Göttergestalten bemalt; er sah die hölzernen Dielen des Bodens, und zugleich waren es steinerne Tempelfliesen, zwei Welten durchdrangen einander - in eine verschmolzen und doch voneinander getrennt - vor seinem Blick, als sei er wach und träume in ein und derselben Sekunde; er fuhr mit der Hand über den Kalk der Wand, fühlte die rauhe Fläche und hatte dennoch die untrügliche Gewißheit, daß seine Finger eine hohe goldene Statue berührten, die er als die Göttin Isis, auf einem Throne sitzend, zu erkennen glaubte.

Ein neues Bewußtsein war zu seinem gewohnten menschlichen, das er bisher besessen, dazu getreten - hatte ihn mit der Wahrnehmung einer neuen Welt bereichert, die die alte in sich schlang, berührte, verwandelte und dennoch auf wunderbare Weise fortbestehen ließ.

Sinn für Sinn wachte doppelt in ihm auf - wie Blüten, die aus Knospen hervorbrechen. Schuppen fielen ihm von den Augen: wie jemand, der ein ganzes Leben hindurch alles nur in Flächen wahrgenommen hat und dann mit einem Schlage eine räumliche Gestaltung sich daraus bilden sieht, konnte er lange nicht fassen, was sich begeben hatte.

Allmählich begriff er, daß er das Ziel des Weges, den zu Ende zu gehen der verborgene Daseinszweck jedes Menschen ist, erreicht hatte: ein Bürger zweier Welten zu sein. ...

...'Helft, wie ich, den kommenden Geschlechtern ein neues Reich aus den Trümmern des alten wieder aufzubauen' fühlte er einen Gedanken, als sei es die Stimme Chidhers, sagen, 'damit die Zeit anbricht, in der auch ich wieder lächeln darf.'

Das Zimmer und der Tempel waren gleich deutlich geworden. Wie ein Januskopf konnte Hauberrisser in die jenseitige Welt und zugleich in die irdische Welt hineinblicken und ihre Einzelheiten und Dinge klar unterscheiden:

er war hüben und drüben
ein lebendiger Mensch.“



Helga Biebers

 

 



Helga Biebers ist seit 21 Jahren spirituelle Lehrerin für Astrologie und Numerologie, macht psychologisch-astrologische Beratungen und gibt astrologische Kurse für Anfänger und für Fortgeschrittene mit verschiedenen Schwerpunkten, u.a. Karma-Astrologie und Astro-Medizin.

Kontakt: Helga Biebers
Rathenower Str. 31, 10559 Berlin, Tel.: 030/ 39 74 35 22, email: helga.biebers@googlemail.com, www.astrologie-biebers.de

 

 

 

 


 

 

 
 
   
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