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DIE KRYON ENERGIE - Artikel von Lee Carroll in der Zeitschrift NEWSAGE 2/2008




Nicht jeder kann mit Channeling etwas anfangen, ich jedenfalls hatte, als das Ganze begann – fast 20 Jahre liegt das mittlerweile zurück – damit definitiv nichts am Hut. Schließlich war ich Elektroingenieur, hatte es in meiner Karriere so richtig zu etwas gebracht und stand kurz vor meinem 25. Dienst-Jubiläum in der südkalifornischen Musikindustrie. Das Letzte, was ich gewollt hätte, wäre gewesen, plötzlich ein „komischer Kerl“ zu werden, durchzudrehen und mich so zu benehmen, als wäre ich nicht ganz bei Trost… zumindest sollte es auf zahlreiche Freunde und Bekannte von damals so wirken.
 
Die Geschichte, wie alles anfing, wurde schon viele Male erzählt: Kryon begann durch mich Durchgaben zu machen und ich kämpfte eine Weile dagegen an. Ich könnte es nicht glauben, leugnete, dass die Informationen real seien und wollte lange Zeit nicht einmal, dass mein Gesicht auf Büchern oder über den Artikeln erschien.
 
Den Ausschlag gab es dann, dss ich mich andersartig fühlte. Was als Beweis akzeptiert wird, ist für jeden Menschen etwas anderes, und für mich hielt der Beweis fast drei Jahre lang an. Was hier erwachte, war das Herz, es waren nicht die Fakten. Während dieser Zeit erfüllte mich ständig eine große Liebe und ich hatte einen direkten Kontakt mit einer Wesenheit, die von mir nicht mehr verlangte, als klar zu sein und zu beschließen, ein Kanal für neue Informationen zu sein. Die Geschichte sollte erweisen, dass ich diese Zeiten durchstand und mich dazu durchrang, das erste oder „Original“-Chanellingmedium für Kryon zu werden.
 
In den folgenden Jahren haben wir jetzt mehr als 13 Bücher in 24 Sprachen veröffentlicht. Jedes der Bücher wurde in vielen Ländern mit offenen Armen empfangen und verkaufte sich enorm gut, und in Amerika schafften die Bücher immer wieder den Weg in die Bestsellerlisten. Darüber hinaus wurde ich sechsmal zu den Vereinten Nationen in New York eingeladen und channelte dort. Zwischendurch konnte ich die Erde auf dieser 20 Jahre dauernden Reise auch mit einem neuen Begriff bekannt machen: dem der „Indigokinder“, einem neuen Bewusstsein, das sich bei unserer Jugend zu zeigen beginnt. All das stammt von Kryon und der spirituellen „esoterischen Gruppe“, die Kryon nach eigener Auskunft ist.
 
Zu Anfang schuf Kryon zunächst einmal die Grundlagen für das Verständnis dessen, was gerade geschah. Er/sie channelte, dass wir unsere Zukunft verändert hätten, und dass das für das Jahr 2000 prophezeite Armageddon–Szenarium ausbleiben würde. Er berichtete von einer Veränderung des Bewusstseins, von einem im Entstehen begriffenen Klimawandel und von einer höheren Schwingung im Hinblick auf den Planeten, die sich seit vielen Jahren nach und nach eingestellt hatte. Er sprach von den Problemen in Israel, für die eine Lösung gefunden werden würde und von dem Potential, dass wir sogar zu Frieden auf der Erde gelangen würden. Dann kam er auf das magnetische Gitternetz zu sprechen, das in den nächsten 10 Jahren stärker werden würde als zuvor in 100 Jahren! (was es auch tat). Die meisten Punkte, von denen im ersten Kryon-Buch die Rede war, sind mittlerweile eingetreten. Es sagte uns, dass das an dem läge was WIR getan haben und was im Rahmen der Harmonischen Konvergenz von 1987 geschehen war.
 
Kryon fuhr daraufhin fort: Wir befänden uns in der dreidimensionalen Realität, von daher sei alles singulär für uns. Das bedeutet, dass wir linear sind und den Hang dazu haben, geradlinig zu denken. Wir sehen GOTT als etwas im Singular, aber irgendwie stimmen wir dennoch zu, dass Gott an vielen Orten gleichzeitig sein kann. Doch damit das Ganze für uns einen Sinn ergibt, müssen wir Gott trotzdem einen Namen geben und Gott als eine einzige Energie sehen. Dies entspricht uns und unserer Logik, aber Kryon sagt, dass das von der Wahrheit weit entfernt ist. Gott befindet sich nicht in der „Zeit“ wie wir und stell ein System dar, das interdimensional ist, wir aber sind im Dreidimensionalen.
 
Von daher ist alles, was sich um Gott dreht, weitaus umfassender als wir es wahrnehmen können, und mitunter wirkt das esoterische System des „New Age“ wie Chaos. Wir beten und meditieren und senden Energie zugunsten einer Sache, aber in Wirklichkeit sieht es so aus, dass das dann an einem Ort weiterverarbeitet wird, an dem keine Linearität oder Zeit existiert – für viele eine verwirrende Vorstellung, aber eine, die ich denen zu vermitteln und klar zu machen versuche, die sich dafür interessieren, wie Gott im Hinblick auf die Menschheit wirkt. Sie erklärt die Mitwirkung beim Erschaffen von Dingen, eine weitere schwierige Vorstellung. Sie erklärt auch Energiearbeit sowie einige andere hochgradig esoterische Attribute etwa von Tachyonen, Radionik und Fernheilung.
 
Wir selbst tun, als wären wir linear. Wir schauen in den Spiegel und sehen einen einzigen Körper. Von daher sagen wir, dass wir eine einzige Seele hätten und uns an einem einzigen Ort befänden. Gleichzeitig glauben wir jedoch, dass wir ein höheres Selbst hätten. Dieses höhere Selbst ist, so meinen wir, eine Teil von uns – und stellt unseren heiligen Seelenanteil dar. Irgendwie gehört es dennoch nicht zu uns, und doch tut es das. So stehen wir jetzt vor einem Rätsel – wir scheinen also aus zwei Teilen zu bestehen! Kryon sagt uns, wir sollten uns viele höhere Selbste vorstellen, dann bekämen wir eine Vorstellung davon, wer wir wirklich seien. Er sagt, wir seien nicht singulär und stellten einen Bestandteil der Gottesenergie im Universum dar. Er sagt uns, dass wir auf der Erde derzeit etwas ganz Besonderes täten und wenn wir nicht hier seien, seien wir de facto ein Teil von Gott. Von daher seien wir Engelswesen, sehr im Quantenbereich angesiedelt, die in Form von etwas hier sind, was wie ein Einzelwesen wirkt, wobei sich alles, was real ist, vor unserem Augen verbirgt. Das ist die Dualität, von der oft die Rede ist, bei der wir im tiefsten Innern das Gefühl haben, schon einmal gelebt zu haben und Teil von etwas Größerem zu sein, wohingegen alles um uns herum in der 3D-Welt lautstark verkündet, dass das Unsinn sei.
 
Im Laufe dieser Jahre hat sich so viel getan. Die Kryon-Energie wurde zunehmend klarer für mich, und ich begann, die „Quanten-Gruppe“ zu verstehen, auch der sich Kryon zusammensetzt. Mir wurde klar, dass Kryon ebenso ein Stück von Gott ist wie wir, nur dass es auf der anderen Seite des Schleiers viele Teile von Kryon gibt, oder zumindest nehmen wir es so wahr… genauso wie wir Gott sehen. Das erklärt, wie eine scheinbare existierende „einzelne Wesenheit“ sich aus so vielen unterschiedlichen Bestandteilen zusammensetzen und von so vielen Personen gechannelt werden kann. Für mich ergibt das heute durchaus einen Sinn, aber viele tun sich noch immer schwer mit dieser Vorstellung. Stellen sie sich also für einen Moment vor, wie es für einen Menschen von vor 200 Jahren wäre, wenn er plötzlich eine Fernsehsendung sehen könnte, bei der ein einziger Mensch zu vielen Fernsehgeräten spricht. Ein einziger Mensch, der für Tausende von Zuschauern im Fernsehen spricht! Wenn Sie diese aus früheren Zeiten stammenden Menschen fragen würden, was da gerade geschehe, würden diese dann verstehen, dass überall nur ein und dieselbe Person zu sehen ist? Oder würden sie felsenfest darauf bestehen, dass viele Personen beteiligt seien? Da sie ja nicht wissen, was es mit dem Senden von Fernsehsignalen auf sich hat, stünden die Chancen gut, dass sie nicht begreifen, dass es sich nur um einen einzigen handelt. Ausgangspunkt ist eine einzige Energie, die Übertragung jedoch gehört zur Quantendimension – für alle verfügbar.
 
In Buch Eins sprach Kryon davon, dass noch weitere Menschen Kryon channeln würde. Dadurch würden die Informationen zu den vielen Kulturen auf der ganzen Erde gelangen. Er schilderte sogar, wo sie anzutreffen sein würden und dabei gab er Längen- und Breitengrade von neun zum „Kern“ gehörenden Channel-Medien an, die sich in den 18 bis 20 Jahren, nachdem ich damit begann, entwickeln würden. Aber zunächst einmal war es an mir, als Wegbereiter zu fungieren, damit alle Nachfolgenden wissen würden, dass die Existenz der Kryon-Energie schon validiert worden war und das tausende von Seiten geschrieben worden waren. Damit würden sich Kryon-Medien bereits in einem glaubwürdigen Bezugsrahmen bewegen. Diese Channel-Medien waren in ganz anderen Kulturen angesiedelt als im Westen. Es waren Vertreter Tibets, Chinas, Indiens und anderer Länder, die sich nicht unbedingt jemals zu einem Westler hingezogen fühlen würden, geschweige denn einem Amerikaner. Das Allerletzte, was Angehörige dieser Kulturen wollen, ist ein weißer Typ aus Amerika, der ihnen etwas von Spiritualität erzählen will – das erinnert sie zu sehr an die Missionare von früher. Sie brauchten welche von den ihren, um diese großartigen Botschaften zu channeln.
 
Kryons Botschaft dreht sich um Ermutigung zur Annahme der eigenen Kraft [Macht] und um die sich abspielenden Veränderungen. Es gibt keine Organisation, der man beitreten könnte, keine Mitgliedschaft bei was auch immer, keine Kirche und hoffentlich auch keinen Konkurrenzkampf unter denen, die in den Genuss dieser Energie kommen. Jeder und jede kann Kryon channeln, und die „Neun zum Kern gehörenden Channels“ sind noch nicht wirklich identifiziert. Kryon sagte uns neulich, dass dort, wo die Medien herkommen würden, möglicherweise noch nicht einmal der Name „Kryon“ bekannt wäre.
 
Es spielt keine Rolle, welcher Name gebraucht wird, solange die Information übermittelt wird, dass wir die Kraft [Macht] erhalten habe, diesen Planeten mit unseren Gedanken und Meditationen zu verändern. In der Tat eine sehr gute Nachricht. Es spielt auch keine Rolle, ob eine Person zu dem „Kern der Neun“ gehört oder nicht. Alle, die Kryon channeln, sind willkommen.
 
Im Laufe dieser Jahre haben viele begonnen, Kryon zu channeln, und ihr Werk bewirkt in so manchem Leben eine Menge. Es besteht jedoch ein durch unsere dreidimensionale Wirklichkeit bedingter Hang zum Konkurrenzdenken. Das ist in der New-Age-Arbeit nicht anders als in der Kirche. Kryons Informationen an mich zufolge befinden wir uns alle gemeinsam in diesem kleinen Boot namens Erde und wir müssen die „Quanten“-Energie verstehen, die damit einhergeht. Das verlangt, das wir alle VEREINT Licht senden und dass wir einander feiern, nicht miteinander konkurrieren. Es erfordert eine Veränderung des Paradigmas, nach dem wir unsere spirituelle Arbeit ausrichten.
 
Der alleinige Zweck der Internationalen Kryon-Konferenz in Hamburg am 12./13. April 2008 ist der, Europa zu zeigen, dass wir in dieser großartigen Botschaft vereint sind. Ich habe möglichst viele Kryon-Channels eingeladen und mindesten vier Zusagen erhalten [es waren schließlich], von Leuten, die sich mit mir auf der Bühne zusammenschließen und allesamt diese Einheit zeigen wollen. Auch der kanadische Komponist Robert Coxon wird wie schon seit mehr als zehn Jahren als „Kryon-Sound“ dabei sein. Wir werden also alle an diesen zwei Tagen anwesend sein und die Einigkeit dieser Zeit zeigen.
 
Ich kann ihnen nicht sagen, was geschehen wird. Sagen kann ich nur, dass es dem entspricht, wozu ich instruiert wurde und dass es in meiner Arbeit der nächste Schritt ist. Als „Original-Kryon“ feiere ich jene, deren Lehren ebenfalls um diese Energie und die Botschaften kreisen, was wir tun können, um Frieden auf Erden zu erschaffen.
 
Seien Sie gesegnet! 
 
Lee Carroll



vermutlich von Sylvia Authenried übersetzt.



 

 
 
   
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