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LESEPROBE aus dem Buch ERSCHAFFUNG DER WELT - von Arcady Petrov - Teil 2


Lesen Sie hier aus dem spannend geschriebenen Erfahrungsbericht über das innere Sehen des Arcady Petrov und Igor Arepjev.

Wir regulieren die Gehirnaktivität und glätten die energetischen Ausbrüche. Wir stellen den Fluss der Sonnen- und Erdenergie wieder her - sehr vorsichtig, zuerst nur im Alpha-Rhythmus.

Denis beruhigt sich. Wir arbeiten an seiner Wirbelsäule. Hier gibt es unzählige Energiestaus. Mit einem silbernen Strahl bearbeiten wir alle dunklen Bereiche. Wir arbeiten an den Hämatomen, der Leber, den Nieren, den Ödemen in der Lunge. Wir öffnen das Herz-Chakra, das schon vollständig geschlossen war. Mit einem Strahl gehen wir sehr vorsichtig über die Hämatome im Gehirn.

Das ist alles, mehr kann man nicht machen. Bei Hirnverletzungen gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Möglichkeiten. Seine Neuronen werden bald wieder die Kontrolle der Organe übernehmen und diese Schmerzen wird er wahrscheinlich nicht ertragen können. Das kann zu einem Schock führen. Der Bildschirm hält unsere Einwirkungen an.

Die nächste Sitzung führen wir am Abend durch. Dafür müssen wir aber nicht unbedingt ins Krankenhaus fahren. Der Bildschirm hat sich die Aura von Denis eingeprägt. Sie gilt nämlich auch als ein System zur Identifizierung der Persönlichkeit. Es genügt, sie am Bildschirm des inneren Sehens aufzurufen, und die Daten aus den feinstofflichen Strukturen der Erde, wo die Informationen über ein beliebiges Bioobjekt unseres Planeten gespeichert sind, werden dem Operator zur Verfügung gestellt.

Es beginnt die mühsame Arbeit der Wiederherstellung des Organismus. Im Grunde genommen wird Denis von neuen zusammengesetzt – Zelle für Zelle. Einige Tage später hat Boris mir von der Reaktion der Ärzte erzählt. Gelinde gesagt, sind sie sprachlos. Zuerst nahm eine Niere ihre Arbeit auf, später die zweite. Die Hämatome haben sich aufgelöst, die Ödeme in der Lunge sind einfach verschwunden. Mit dem Kopf wird auch alles immer besser. Alle sieben Gründe, nach denen Denis, nach den Gesetzen der medizinischen Wissenschaft auf dem Friedhof liegen sollte, hängen nicht mehr so absolut über dem Bett ihres Patienten.

Noch eine Woche verging und Boris kam zu mir mit einem glücklichen Ausdruck auf dem Gesicht.

„Ich war eben bei Denis“, er begann mir bereits vor dem Hauseingang sein Glück mitzuteilen. „Ich habe ihm erzählt, was geschieht, dass sich unsere Leute große Sorgen um ihn machen. Und er drückte mit seinen Fingern meine Handfläche! Er hört mich. Ich garantiere zu hundert Prozent, dass er mich hören kann. Ich bat ihn speziell darum, mir meine Hand zu drücken, wenn er mich verstehen kann. Und er hat mir meine Handfläche genau dann und genau an der Stelle gedrückt, wo ich ihn darum gebeten hatte. Arcady, ihre Methoden funktionieren! Sie beeinflussen wirklich alle Prozesse im Organismus aus einer beliebigen Entfernung und auf eine mächtige Art und Weise. Der Arzt, der Denis behandelt, zweifelt schon fast nicht mehr daran. Er bat mich, dir zu übermitteln, dass du noch mit der Leber arbeiten solltest. Verstehst du, was das bedeutet? Er bittet dich um Hilfe. Das bedeutet, dass er weiß, wem die stetige Genesung Denis’ zu verdanken ist. Und das Herz beunruhigt ihn auch.“

 

Es sind noch ein paar Tage vergangen. Denis fing an seine Augen zu öffnen. Er kann noch nicht sprechen, aber mit seinen Augen und seinem Händedruck bestätigt er, dass es ihm jetzt viel besser geht.

Einmal fingen wir an mit Denis zu arbeiten und sahen, wie ihm mit einem Skalpell ein Schnitt gemacht wurde, um einen Katheter herauszunehmen. An der Stelle des Schnittes gab es so etwas wie eine kleine Explosion, die Wunde hat sich entzündet, sie ist rot aufgeflammt. Der Bildschirm des inneren Sehens hat es sofort bestätigt: Die Wunde ist infiziert, es kann sein, dass das Immunsystem nicht damit zurechtkommt. Das Leben von Denis war wieder in Gefahr.

Wir riefen sofort Orlow an, um ihm von dem Vorfall zu erzählen. Nach einer glücklichen Fügung des Schicksals war er gerade in der Nähe der Reanimationsstation. Boris stieg sofort aus seinem Wagen aus und lief ins Krankenhaus. Der Arzt, der ihn mit einem versteinerten Gesichtsausdruck zurückkommen sah, verstand sofort: Etwas ist vorgefallen.

„Wie geht es Denis?“, fragte Boris streng.

„Du bist doch gerade erst gegangen“, wunderte sich der Arzt. „Was konnte in diesen fünf Minuten geschehen?“

„Habt ihr etwas mit Denis gemacht?“

„Wir haben den Katheter entfernt. Alles ist gut, er braucht ihn nicht mehr.“

„Ihr habt gerade eine Infektion verursacht. Wer hat den Schnitt gemacht?“

Der Arzt wurde bleich.

„Der Schnitt wird gemacht, damit der Katheter leichter entfernt werden kann. Bei uns ist alles steril, eine Infektion ist ausgeschlossen. Ich bin absolut davon überzeugt.“

„Es ist zu einer Infektion gekommen. Ich wurde eben aus Puschkino angerufen. Sie haben gesehen, wie es geschehen ist.“

Der Arzt schwieg. Er war verblüfft, dass jemand, der sich fast 50 Kilometer vom Krankenhaus entfernt befand,  Ereignisse auf der Intensivstation sehen konnte.

Am Abend ist Denis‘ Körpertemperatur heftig in die Höhe gestiegen und eine neue Etappe des Kampfes um sein Leben begann. Die Mädchen haben einen Dienstplan aufgestellt und ihn keine Minute alleine gelassen. Sie unterstützten Denis mit Energie, um ihm zu ermöglichen, mit der Infektion zu kämpfen.

Zum Monatsende konnte Denis schon aufstehen und er wurde aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen. Der Leiter der Reanimationsabteilung gestand beim Abschied von Boris Orlow, der schon zu einem Freund geworden war, so zu sagen freundschaftlich ein:

„Der Fall ist unerklärlich, aber die Reserven des menschlichen Organismus wurden auch bisher wenig untersucht. Und wir haben ja, wie du gesehen hast, auch mit aller Kraft versucht, sein Leben zu retten.“

Ich konnte mich ein weiteres Mal überzeugen: Selbst wenn Jesus Christus wieder auf die Erde kommen und Tote auferwecken sollte, werden unsere Ärzte nur mit den Schultern zucken und sagen: „Was es nicht alles gibt!“

 

Kapitel 8

 

Ich wurde eingeladen, mich mit dem Akademiemitglied Grigori Grabovoi zu treffen. Es ist irgendwie unerwartet geschehen, ich würde sogar sagen, es war seltsam. Iwliew, der bei mir im Zentrum stellvertretender Direktor war, Doktor der psychologischen Wissenschaften und Akademiemitglied, interessierte sich in letzter Zeit sehr für alles, was mit diesem geheimnisvollen Menschen in Verbindung stand. Er erzählte mir von ganz unglaublichen Rettungsaktionen, die aus einer großen Entfernung durchgeführt wurden und von den Techniken, die Grigori Grabovoi dabei anwendete. Jeder dieser Fälle wurde von kompetenten Fachkräften  dokumentiert, von einem Notar und durch schriftliche Aussage der Menschen, denen Hilfe geleistet worden war, beglaubigt.

Die erste große Sensation betraf die Vorhersage, die Grabovoi während einer Pressekonferenz in Bulgarien betreffs der Zukunft des Koslodujewsker Atomkraftwerkes gemacht hat. Es wurde eine Katastrophe prophezeit. Unser Landsmann versicherte: „In den nächsten beiden Jahren droht keine Explosion des Kernreaktors. Das Einzige, was man vor Ablauf der zwei Jahren gemacht haben sollte, ist, eine Prophylaxe im System der Abkühlung durchzuführen“.  Alles, was Grabovoi ankündigte, hat sich erfüllt. Zwei Jahre später wurde in der Zeitung - „Rossijskaja Gaseta“ (Nr. 18 vom 30. Januar 1998), die von der Regierung herausgegebenen wurde, unter der Rubrik „Leise Sensation“  der Artikel „Katastrophen von Morgen sind abgesagt“ veröffentlicht. Es wurde von höchster staatlicher Ebene versichert und durch Tatsachen belegt, dass Grigori Grabovoi den Defekt an dem Atomkraftwerk Koslodujewskij in Bulgarien aufgedeckt hat, der zu einer Katastrophe, wie der von Tschernobyl, hätte führen können. Die Katastrophe, die Grabovoi abwenden konnte, hätte für die ganze Welt verheerende Folgen gehabt: Wissenschaftliche  Berechnungen hatten ergeben, dass Erdschichten mit erhöhter elektrischer Leitfähigkeit, die sich in der Nähe der AKWs befinden, bei einer solchen nuklearen Explosion zum Entstehen eines Vakuumflusses geführt hätte, der die Erdatmosphäre eingezogen hätte. Dieser Fluss hätte wegen der hohen Geschwindigkeit des Teilchenstroms den Planeten bis zum Jahr 2000 in eine Staubwolke gehüllt, und es wäre unmöglich gewesen, den Prozess der Zerstörung mit modernen technischen Mitteln aufzuhalten. Für die Abwendung realer Katastrophen, globaler Ausmaße, wurde Grigori Grabovoi mehrfach von Regierungs- und gesellschaftlichen Organisationen vieler Länder ausgezeichnet.

Iwliew gab mir über Grabovoi etwas zu lesen, was für mich einer Entdeckung gleichkam, wir gingen offensichtlich, wie es heißt, auf parallelen Wegen. Da Grigori Grabovoi eine entscheidende Rolle in meinem Leben gespielt hat, sollte ich ihn meinen LeserInnen ausführlicher vorstellen. Am besten beginne ich mit Auszügen aus dem Buch von Wladimir Sudakow  „Grigori Grabovoi, das Phänomen des Jahrtausends“, es wurde im Jahr 1999 von Kalaschnikow herausgegeben.

 

„Im Jahre 1996 wurde  Grigori Grabovoi 33 Jahre alt, man sieht ihm das Alter aber nicht an. Seine Erinnerung an sich selbst beginnt im Wickelalter: Er konnte noch nicht sprechen, da verstand er bereits, worüber sich die Erwachsenen unterhielten (auch jetzt versteht er Ausländer auf der Ebene der Gedanken). Seit er fünf Jahre alt ist, kann er Ereignisse im Voraus sehen, zum Beispiel wenn seine Mutter ihn mit dem Fahrrad auf den Markt schickte, um hausgemachten Käse zu kaufen, da sagte er: „Dort gibt es keinen Käse“  Und dann kam auch schon die aufgebrachte  Nachbarin hereingestürmt. Es zeigte sich, dass die Polizei alle Händler seit dem Vormittag vertrieben hatte, und daher gab es dort tatsächlich keinen Käse...

Er selbst hat seinen Fähigkeiten damals natürlich keine Bedeutung beigemessen, er dachte, dass das nichts Besonders sei, umso mehr, da niemandem von seinen Altersgenossen aus dem kasachischen Dorf Bogara, der Siedlung Kirow, je in den Sinn gekommen wäre, ihren Freund als Phänomen zu betrachten. Und doch begann Grigori mit etwa zwölf zu verstehen, dass er nicht so wie alle anderen war. Wie haben sich seine Fähigkeiten sonst noch ausgewirkt, möchte man fragen? Wenn ihm ein unangenehmes, unausweichliches Treffen bevorstand, so begann er darüber nachzudenken, dass sein Gegenüber andere, wichtigere Sorgen ablenken könnten, das heißt, er wechselte die Gedankenebene, fixierte seine Aufmerksamkeit auf alternativen Details. Und es geschah so, wie er es wünschte.

Grigori verstand von Kindheit an die Absichten der Tiere und konnte ihr Verhalten mittels Telepathie steuern.

Ich sollte erwähnen, dass in der Kindheit und Jugend niemand Grigori etwas Böses getan hat, es hat ihn niemals jemand gekränkt. Nicht, weil er Karate beherrschte oder weil im Turnen niemand an ihn herankam oder weil er mit dem Fahrrad als „Sporttourist“ bei einer Wette ein Auto überholt hat. Nein, man hat ihm wahrscheinlich aufgrund der „friedliebenden energetischen Hülle“, die ihn umhüllte, niemals etwas Böses getan. Oder vielleicht deshalb, weil er schon als  Jugendlicher eine unbekannte riesige Kraft in sich empfand und sich vorgenommen hat, künftige Unannehmlichkeiten zu erraten und vor ihnen eine Barriere zu errichten.

Das ist nach wie vor sein Credo. Und die extrasensorische Kraft hat, wie er selbst zugibt, seit dieser Zeit weder zugenommen, noch hat sie sich verringert; er fing mit zunehmendem Alter einfach an mit seinem inneren Schatz vorsichtiger umzugehen, ihn nicht für Kleinigkeiten zu vergeuden, sondern nur im äußersten Notfall anzuwenden, zum Beispiel wenn ein Mensch Hilfe brauchte. Und in den letzten Jahren spricht Grigori immer öfter darüber, wie man nicht nur einzelne Menschen, sondern die ganze Welt vor einer Katastrophe retten kann.

 

Darauf, diese Mission umzusetzen, kam Grigori bei der Arbeit im Taschkenter Konstruktionsbüro für Maschinenbau, welcher er durch seine Universität zugeteilt wurde. Dort wurde an Technik geforscht, die für Flüge in den Kosmos bestimmt war, und Grigori beschäftigte sich außerdem noch mit der Theorie der Katastrophen. In ihm reifte eine eigene Konzeption heran, wie diese Katastrophen verhindert werden könnten.

...Einmal, als Student, ich bereitete mich gerade auf eine Prüfung vor und war in ein Buch vertieft. Als plötzlich eine unerklärliche Vibration durch meinen gesamten Körper ging. Vor meinem geistigen Auge tauchte ein Atomkraftwerk auf, dann Rauch, Feuer, hin und her laufende Menschen. Das war einen Monat vor der Tschernobyl-Katastrophe. Drei Tage vor der Tragödie wiederholte sich die Vision: Es brannten die Graphitstäbe. Und ihm erschien die visuelle Darstellung der Schrödingergleichung, die die Gesetze des Mikrokosmos betraf: Ein Tunnel (Begriff in der Quantenmechanik) und ein silbernes Stäubchen, die Energie des Elektrons versucht erfolglos von einem Zustand in einen anderen überzugehen. Grigori zuckte zusammen: Es wird sehr bald zu einer Explosion kommen, der Graphitgehalt liegt weit über der Norm!

Dies alles ist Grigori auf der Ebene der Hellsichtigkeit erschienen. Und ich habe ihn gefragt: „Warum hast du nicht alles stehen und liegen gelassen, bist losgerannt, hast Alarm geschlagen?“ „Ich habe damals durch Ferneinwirkung versucht die Folgen der Katastrophe zu minimieren, weil Beamte damals, auf dem Ohr, wenn es Hellsichtigkeit betraf, taub waren“, sagte er betrübt. Denn wenn Grabovoi auf einen einsichtigen Beamten gestoßen wäre, so hätte man das Ereignis verhindern können. Grigori Grabovoi ist aber keiner, der an verschlossene Türen klopft. Er handelt selbständig und zählt nur auf seine Fähigkeiten die globale Bedrohung der Zerstörung von der Welt abzuwenden. Nach Möglichkeit bemüht er sich die Situation zu klären, bildet andere Menschen in seinem System der Rettung aus.

Und die Menschheit wird noch lange mit den Folgen der Tschernobylexplosion zu kämpfen haben: „Ich habe gesehen, wie nach allen vier Seiten, über die gesamte Erdkugel stärkste Neutrinoströme ausgestoßen wurden. Sie können sich bereits nach 120 Jahren in der Genetik des Menschen manifestieren.“

Die Zeit verging. Grabovoi demonstrierte im geheimen Konstruktionsbüro Wunder, gab Antworten auf nicht gelöste Frage, sagte voraus, was geschehen würde, wenn dieses und jenes nicht gemacht werden würde, und hatte immer Recht. Und er wurde von Ganij Rafikow, dem Leiter der Usbekischen Steuerung der zivilen Luftfahrt in das Amt des Flugsicherheitsinspektors und gleichzeitig als Fachkraft für extrasensorische Flugüberwachung berufen. Das zweite Amt verpflichtete ihn, Unsichtbares zu sehen, das erste gab ihm das Recht Flüge abzusagen. Was er auch tat, wenn vor seinem „dritten Auge“ abgerissene Leitungen oder andere Defekte im Inneren des Passagierflugzeuges erschienen. Er sagte Abflüge von Präsidentenmaschinen ab und agierte damit quasi als irdischer Schutzengel.

In den Händen des Brasilianers Carmin Mirabelli wurden feste Gegenstände flüssig. Die Analyse der metallischen Ruten, die durch den Willen des Israeli Uri Geller gebogen werden, weisen auf eine Veränderung ihrer molekularen Struktur hin... Wie sie es machen, ist dem Verstand unbegreiflich, und es wird kaum gelingen, von ihnen eine Erklärung zu bekommen, nicht nur, weil sie weit weg sind: der eine in der Zeit, der andere im Raum; ihre Geheimnisse sind auch deshalb verborgen, weil beide Objekt einer grausamen Hetze waren: Beide wurden für Betrüger erklärt...

Und Grigori Grabovoi  – hier steht er vor uns, und der Vorhang der Geheimhaltung, scheint mir, kümmert ihn wenig; und er wiederholt sein Credo: „Jedes beliebige Ereignis kann verändert werden. Meine Prognosen sind nicht fatal, ich versuche immer auf eine konstruktive Weise vorzuwarnen. Ich verändere nicht das Objekt, sondern die Situation um das Objekt.“

Nach der Tschernobyl-Katastrophe dokumentiert Grabovoi vorsorglich all seine Prophezeiungen. In seinem Archiv gibt es hunderte von Akten, die durch Unterschrift und Siegel maßgeblicher Spezialisten beglaubigt sind. Hier möchte ich einige von ihnen erwähnen.

Das Flugzeug IL-86 Nr. 86052. Der Extrasensoriker Grabovoi hat einen Defekt im 4. Triebwerk vorausgesagt. Möglicherweise infolge eines Zusammenstoßes mit einem Vogel. Das Ergebnis: Nach 7 Tagen, am 27.01.92, ist beim Landeanflug eine Krähe in den Trakt des 4. Triebwerks geraten. Der Flugzeugkapitän kannte die Prognose und hat es geschafft den Luftstrom auszugleichen und das vollbesetzte Flugzeug sicher zu landen. Es war der Lufteinlauf verstopft. Das Triebwerk wurde außer Betrieb genommen.

Das Flugzeug IL-62 Nr. 86704. Der Extrasensoriker Grabovoi hat einen Materialfehler in der Brennkammer des Triebwerks Nr. 3 festgestellt. Nach 11 Tagen, laut der Aufzeichnung im Logbuch, wurde ein Durchbrennen der Düsenkammer festgestellt, die sich in der Brennkammer des Triebwerks Nr. 3 befand. Das Triebwerk wurde vorzeitig außer Betrieb genommen.

Das Flugzeug IL-86 Nr. 86056. Der Extrasensoriker Grabovoi stellte Informationen zur Verfügung, die eine ungenügende Installation der vorderen Toiletten betreffen. Aus dem Logbuch: „22.01.92 In der vorderen Toilette fließt Wasser aus dem Paneel. Das Wasser wurde während des Fluges abgeschaltet. (Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu erkennen, was passiert wäre, wenn das Wasser ins Steuersystem des Flugzeuges geraten wäre: Die Elektronik zeigt fälschlicherweise einen Ausfall der Triebwerke an, die Piloten schalten sie ab...) Als Ergebnis hat das Konstruktionsbüro, wo die IL-86 konstruiert wurde, die Verschalung der Toiletten verstärkt.

Ich wiederhole, von solchen offiziellen Berichten gibt es hunderte. Und jedes endet mit der Phrase: „Die Informationen des Extrasensorikers Grabovoi haben sich vollständig bestätigt.“ Es bleibt nur sich darüber zu wundern, warum die Flugleiter, die die Warnungen bekommen haben, nichts unternommen haben; sie haben gewartet, bis sich die Prognose bewahrheitet... Im Übrigen wunderten sich die Vorgesetzten über etwas anderes: Wie schafft es ein so junger Mann, der kein Spezialist im Flugzeugbau ist, aus der Entfernung in das Innere des Flugzeuges zu sehen, ja sogar zu bestimmen, was dort fehlerhaft ist: der Computer, das Fahrgestell, der Transformator, die Ölzufuhr? Denn dieser noch unerfahrene Mensch stellt Defekte fest, ohne aus dem Zimmer zu gehen, für ihn reicht es aus, nur die Nummer des Flugzeuges zu wissen – dies wurde im Vertrag mit dem sowjet-amerikanischen Joint-Venture  „Ascon“ festgehalten...

Auch in Fergane haben hohe Luftfahrtleiter eine „experimentelle Prüfung“ der Möglichkeiten des Extrasensorikers vorgenommen. Sie riefen eine Kommission ins Leben, zu der Spezialisten des wissenschaftlich-technischen Komplexes für Luftfahrt O.K. Antonow und des Ferganer mechanischen Betriebes gehörten. Sie haben Grabovoi beauftragt, im Laufe von 2 bis 3 Sekunden aus einer Entfernung von 25 m eine Prognose für das Flugzeug An-12 Nr. 1901, der bulgarischen Fluggesellschaft „Air Sofia“, abzugeben. Ich zitiere das Protokoll.

„Grabovoi benutzte für die Diagnose keinerlei Geräte und hatte aufgrund der Zeitbeschränkung keine Möglichkeit, den Zustand des Flugzeuges zu erfragen... Bis zur Diagnose wusste niemand von den Defekten, auf die er hingewiesen hat und die später von der Kommission gefunden und in den Akten beglaubigt wurden. Defekte wurden nur dort gefunden, wo Grabovoi sie angegeben hat, obwohl mit den Geräten das ganze Flugzeug geprüft wurde.“ (Und es gelang, nicht mehr und nicht weniger, als eine Korrosion der Holme im Bereich des 62. Querträgers aufzudecken ...). Bei dem daneben stehenden Flugzeug An-12 Nr. 1204 hat Grabovoi unter denselben Bedingungen Risse auf der oberen Verkleidung einer Tragfläche entdeckt, wonach das Flugzeug in die Reparatur gegeben wurde. Mit der physischen Sehkraft hätte man diese Defekte nicht aufspüren können.

Das war einer der Fälle, bei denen Grabovois Wahrnehmung der zukünftigen Ereignisse half, bis zum Flug Vorkehrungen zu treffen. Und über Grabovoi brach eine Lawine von Bitten herein, die Gründe von „Flugzwischenfällen“ zu analysieren. So hat Grabovoi in der freien ökonomischen Gesellschaft „Rampa“ per Ferndiagnose festgestellt, was sich bei dem Flugzeug An-12 Nr. 113337 am 14.03.95, auf dem Gelände des Bakinsker Flughafens, zugetragen hatte. Alles, was der Extrasensoriker später im Laufe der Untersuchung nach der Notlandung zu Protokoll gab, hat sich bestätigt: sukzessiver Ausfall zweier Triebwerke, Defekt der Elektroenergetik, Überschreitung des zulässigen Gewichts des Flugzeuges, technische Störungen aufgrund falscher Bedienung durch die Besatzung...

Ich gestehe, dass auch ich überprüfen wollte, inwiefern die Angaben von Grabovoi stimmen. Habe meine Uhr von der Hand genommen und ihm angeboten, mir zu sagen, woher ich sie habe. „Sie wurde dir vor 3 Jahren von einem großen weißen Mann geschenkt“. Ich war mehr als erstaunt: Tatsächlich, es war ein Geschenk eines arabischen Scheichs mit grauen Haaren, groß, in einem weißen Gewand...

 

Ich berichte deshalb so detailliert über die Psychodiagnostik, die von  Grabovoi durchgeführt wird, damit die Leserin und der Leser sich das Ausmaß seines Talentes vorstellen kann. Die menschliche Fernortung von Objekten wurde schon früher praktiziert: Im Auftrag der Leningrader Kriegsmarinebasis bestimmten hellsichtige Operatoren mit Hilfe einer Seekarte die Lage von Vermessungsschiffen im Ozean. Aber die Genauigkeit der Vision von Grabovoi übertrifft alle denkbaren Parameter. So ist die Frage berechtigt, um was für eine Intuition es sich bei diesem Menschen handelt. „Es ist keine Intuition, sondern Hellsichtigkeit“, sagt Grigori Grabovoi, „denn ich kann sogar das winzigste Detail von allen Seiten betrachten. Die Vision läuft in realer Zeit ab und ist zu 100 % fehlerfrei. Es ist etwas anderes in die Vergangenheit oder die Zukunft zu sehen. Bei einer solchen Arbeit ändere ich die Ereignisse zum Besten“.

Dazu braucht man, wenn ich es richtig verstehe, den sechsten Sinn. Davon ist auch das Akademiemitglied W. Wernadskij ausgegangen: „Man muss den tatsächlichen Einfluss des menschlichen Bewusstseins berücksichtigen, das heißt das Verhalten von etwas Lebendigem auf eine Erscheinung, die sich im realen Lebensraum des Naturalisten abspielt.“

Am 6. Juni 1995 wurde Grabovoi um 15.00 Uhr zum Zentralenstab der militarisierten Berg-Rettungs-Truppe der Kohlenindustrie gerufen. In dem Schacht „Workutinskaja“ hatte sich eine Katastrophe ereignet und es musste feststellt werden, wo unter der Erde sich die Menschen befanden. Im Folgenden gebe ich das Protokoll wieder, das von den Stellvertretern des Chefingenieurs des Zentralstabes, A. Kusnezow und A. Scholusom, unterschrieben wurde:

„Grabovoi  hat  auf  extrasensorische  Weise, ohne dass ihm irgendwelche Informationen zur Verfügung standen, in Sekundenbruchteilen den Brandherd, die Position der  zwei Verschütteten im Ventilationsschacht und die Störung der Lüftung im Notschacht richtig bestimmt... Grabovoi hat die extrasensorische Diagnostik anhand eines Schemas durchgeführt. Er verfügte über keinerlei Information bezüglich des Grubenstandortes im Gelände, d. h. er hatte nur ein Blatt Papier...“

Jene zwei konnten gerettet werden. Nichtsdestoweniger kommen immer wieder Bergarbeiter ums Leben. Die Ursachen dafür liegen in der moralischen und physischen Verfassung der Kumpel, dem Abnutzungsgrad der Ausrüstung, der Unvollkommenheit der Rettungstechnik. Vor solchen Faktoren muss der Mut und Heroismus eines jeden Retters zwangsweise kapitulieren.

Grabovoi wartet noch immer auf die allgemeine Karte aller Gruben des Landes, die ihm vom Zentralstab versprochen wurde, um Aussagen über deren Zukunft machen zu können. Wenn es keine Karten gibt, so gibt es auch keine Prognose, wo die nächste Überraschung erwartet werden kann...

...Es scheint, dass es für Grabovoi  keine „kleinen“ Probleme gibt. Wenn ein Mensch zu ihm kommt, so muss es sich um etwas Wichtiges handeln. Und er schaltet sein inneres „Arbeitsorgan“ an.

...Ich denke, das reicht aus, um sich einen ersten Einblick über das Ausmaß  der Arbeit von Grigori Grabovoi zu verschaffen... Und doch wäre das Bild unvollständig, wenn ich ein so breites Interessengebiet, wie Business und Banken, nicht erwähnen würde. Ich werde einfach zitieren.

 

„Ich, Joseph Dantschenko, der in Gomel wohnhaft ist, bestätige, dass ich mich am 25. März 1995 an Grigori Grabovoi bezüglich meines Geschäftes gewandt habe. Grabovoi hat die Namen der Personen bestimmt, die mit meinen Partnern inoffiziell zusammenarbeiten.“

„Ich bestätige, dass das Medium Grabovoi mir während des Treffens am 4. August 1995 von großen Problemen berichtet hat, die nach dem 23. August im Banksektor zu erwarten seien, und hat empfohlen, am 22. und am 23. August prophylaktische Maßnahmen nach dem Interbankengeschäft vorzunehmen. Die Prognose wurde durch den „schwarzen Donnerstag“ (am 24. August) bestätigt, als dutzende Banken ihren Verpflichtungen nicht nachkommen konnten. W. Serebrjakow, der Abteilungsleiter des Devisenmarktes der Bank Nationaler Kredit.“

Es gibt zahlreiche Berichte über die Genauigkeit der Diagnostik von G. Grabovoi auf dem Gebiet der Software. Wir schauen uns einen von ihnen an, unterschrieben vom Generaldirektor des Joint-Ventures „Ascon“ I. Chamrakulow:

„Beim Kopieren einer Programmdatei von einer virenverseuchten Diskette auf die Festplatte war während der extrasensorischen Einwirkung von G. Grabovoi die Programmdatei, die auf der Festplatte gespeichert wurde, zehnmal kleiner als die Datei auf der Originaldiskette. Beim Kopieren sollte das Virus DIR von der Diskette auf die Festplatte übertragen werden, aber dazu ist es nicht gekommen, was von dem Antivirusprogramm ANTI-DIR bestätigt wurde. Also ist das Virus beim Überspielen der Datei von der Diskette auf die Festplatte  zerstört worden.“

Aber das sind nur Kleinigkeiten. Der Programmierer des Informationszentrums der Flugtechnischen Basis, Radik Waletow, berichtet von Fällen gedanklicher Einwirkung, seitens G. Grabovoi, auf den Computer und die Peripheriegeräte. In einer Entfernung von zwei Metern hat er dem Computer „befohlen“, Informationen einer Datei auf die eingelegte Diskette zu überschreiben...

Es sind Fälle im Westen bekanntgeworden, wo Banksysteme blockiert waren, weil der Arbeitsspeicher von einem Virus infiziert wurde. Hunderttausende Investoren waren betroffen. Noch unangenehmer sind Computerstörungen, die die Steuerung eines Transportmittels betreffen,  eines Kernkraftwerkes oder eines Systems, das der Beförderung von Erdöl, Erdgas dient. In jedem dieser Fälle wirkt das Phänomen Grabovoi wie ein Rettungsring.

Lidija Tschernjak arbeitet im Raumfahrtzentrum. Auch sie verfügt über mediale Fähigkeiten, bleibt aber in der Bewertung dieser bescheiden. Als sie von Grabovoi erfahren hat, wand sie sich mit einer Bitte an Gott, dass nämlich jener ihre Bekanntschaft ermöglichen solle. Und so kam es auch zu einem Treffen, welches im Raumfahrtzentrum stattgefunden hat. Dorthin war Grigori Grabovoi für die Diagnostik der internationalen Raumstation „Mir“ eingeladen worden. Das Medium stellte in Anwesenheit einer der Leiter eine Störung in der Wärmeisolierung der äußeren Verkleidung der Raumstation fest, bestimmte die Stelle in der Rakete, an der ein Übergewicht herrschte und wo es Risse und Kratzer gab. Auf Bitten der amerikanischen Teilnehmer des Experimentes wollten die Wissenschaftler probehalber einen Nachbrennschub der Bordtriebwerke einleiten, damit die Station ein bisschen „ins Schaukeln“ kommt. Grabovoi hat auf die Gefahren eines solchen Experimentes hingewiesen, die wegen des Vorhandenseins der Risse im Körper unausweichlich schienen. Ein Nachschub, hat er erklärt, kann nur bei äußerer Kontrolle eines jeden Konstruktionssegmentes verantwortet werden... Außerdem hat Grigori Grabovoi die Verschlechterung des Befindens der Kosmonauten während des Bogens über der geopathogenen Zone Brasiliens vorausgesagt... Schließlich hat er auch noch ungünstige Veränderungen in der Atmosphäre der Station „gesehen“: Unter der Einwirkung von Wärme und Feuchtigkeit haben sich dort neue Bakterienstämme gebildet, die sich negativ auf die Gesundheit der Kosmonauten auswirken können.

„Die Möglichkeiten dieses Menschen sind so einzigartig und unglaublich“, hat L. Tschernjak gesagt, „dass Russland berechtigter Weise, auf solche Menschen wie ihn stolz sein kann, solche Menschen sollte man sich bewahren.“ Wenn man von Grabovois Möglichkeiten spricht, so sollte man eine weitere, anscheinend ganz phantastische, aber nichtsdestoweniger dokumentarisch festgehaltene Tatsache nicht vergessen - die Fähigkeit Tote wieder ins Leben zurückzuholen. Ich zitiere aus demselben Buch von  Wladimir  Sudakow:

„Der Anruf eines „Arbeitskollegen“ hat Grabovoi weit nach Mitternacht aus dem Schlaf gerissen: Eine Frau hat ihren 12jährigen Sohn als vermisst gemeldet und es gibt Hinweise darauf, dass der Jungen zerstückelt wurde. Vor den Augen Grabovois ist eine in Stücke zerlegte Leiche erschienen. Nachdem er einige Fragen gestellt hatte, versicherte er dem Anrufer: „Geben sie mir drei Tage, ich werde ihn wieder „aufbauen“ und richten sie der Mutter aus, dass sie ihren Sohn bald heil und unversehrt wiedersehen wird. In der Zeit zurückgehend, begann er ein positives Bild der Zukunft zu kreieren. Man muss das Problem UMGEHEN, man muss einen anderen, günstigen Lauf der Ereignisse herbeiführen...

Nach drei Tagen hat die vor Kummer vergehende Mutter ihren Sohn „zufällig“ auf dem Kasaner Bahnhof ganz und unversehrt wiedergefunden, er konnte sich nur an nichts erinnern, was in den letzten Tagen, an denen er nicht zu  Hause war, geschehen ist...

Ein weiterer Fall: ...Die besten Detektivagenturen und staatlichen Sonderdienste haben auf Bitten einer Frau festgestellt, dass ihre Tochter verbrannt worden war. Mit Hilfe seiner medialen Kräfte hat Grigori Grabovoi den Körper des Mädchens wiederhergestellt, während er hunderte Kilometer von der Stelle der Verbrennung entfernt gewesen ist...

Grigori Grabovoi kann Menschen in verschiedenen Situationen ins Leben zurückholen: Er hat eine Frau in Anwesenheit von Ärzten wiederbelebt, einen Mann in Anwesenheit eines Kindes und eines Erwachsenen...

Wie kann es sein, dass der Lauf der Dinge verändert werden kann? Ich hakte ebenso beharrlich bei Grabovoi nach. Völlig gelassen begann er es zu erklären:

„Es liegt an den parallelen Zeitlinien. Wenn ein Heiler ohne Skalpell operiert, dringt er mit seinem Finger in eine andere Zeit, die andere Hand bleibt in der Realität. Bildlich gesprochen hat er mehrere Hände, wie Krishna. Genauso gehe ich mit einem Teil meines „ichs“ in ein anderes Zeitfeld, an einen beliebigen Punkt, um die Schicksalslinie zu verändern. Man kann sagen, Gott selbst schickt mich auf eine Bewährungsprobe. Wenn es sich um einen Auftragsmord handelt, so erfährt man es schnell aus der Presse, dann gibt es noch eine andere Variante: Der Verstorbenen kann nur an den Ort lebendig projiziert werden, wo niemand von ihm weiß. Die optimale Variante ist die Abwesenheit von Zeugen des Todes oder solche Zeugen, die einige Zeit nichts von der Wiederbelebung erzählen. Für diejenigen, die es unbedingt ausposaunen müssen: Hier, er ist lebendig und war vor kurzem tot! - muss eine Erklärung  und Neutralisation aufgebaut werden. Es versteht sich, dass ich niemanden umbringe, es ist gegen die christliche Moral. Deshalb schaffe ich schöpferische Ereignisse für alle Seiten. Erst nach dieser Prozedur fange ich an einen alternativen Lauf der Ereignisse zu konstruieren, das Opfer aus dem Tod herauszuziehen. Ich motiviere die Tatsache der Auferweckung mit Bezugnahme auf die logischen Schlüsse, dass die Auferweckung die Unzweckmäßigkeit der Entwicklung verschiedener Vernichtungsmittel zeigt, da alles wiederhergestellt werden kann. Die Auferweckung wird immer von allen Menschen, wenn auch unbewusst, unter dem Aspekt der Unsterblichkeit des Geistes begrüßt. Der unsterbliche Geist einiger ist in der Unendlichkeit der Zeit offensichtlich in der Lage zur Erhaltung eines positiven Bildes der Entwicklung der Welt beizutragen. Die Materialisierung eines beliebigen Gegenstandes ist mit dem Prozess der Auferweckung gleichzusetzten. Mit einem allgemeineren Wort wird es als Wiederherstellung bezeichnet. Die Wiederherstellung der positiven, schöpferischen Struktur der Welt. In diesem Kontext wird die Zerstörung als absolut unzweckmäßig betrachtet, folglich  als das überwindbare Hindernis zur Realität des Seins.

Vielen wird die Möglichkeit einer solchen Prozedur wahrscheinlich als unglaublich erscheinen. Ich habe jedoch den Eindruck, dass die Methode vollkommen zeitgemäß ist, um den tatsächlich schöpferischen Weg der Entwicklung aufzuzeigen, der wirklich und für immer die Vernichtung der Welt verhindern kann. Der Mörder lebt, obwohl er nicht ahnt, dass er in einer anderen Vergangenheit von Kräften der Vergeltung möglicherweise bereits zerstört wurde. Das ist die Art und Weise wie das Leben aller Seiten erhalten werden kann, was notwendig ist für die Annahme der schöpferischen Gesetze der Entwicklung durch die Gesellschaft. Das unschuldige Opfer weilt wieder unter uns und niemandem wird in den Sinn kommen, dass ihm eine Tragödie widerfahren ist. Und die Familie ist wieder vereint.

Ich kann mir ausmalen, dass die Veränderung bereits eingetretener Ereignisse eine Sache von höchster esoterischer Stufe ist und nicht weniger schwierig. Wesentlich bequemer ist es, das Unglück zu verhindern, was auch Grabovoi mit großem Enthusiasmus macht.“

 

Alles, was Iwliew mir über diesen Menschen erzählt hatte, was mir gelungen ist, über ihn zu lesen, hat mein Weltbild erschüttert. Ich mühe mich immer noch mit der Regeneration der Gallenblase ab und jemand holt, mir nichts dir nichts, Verstorbene ins Leben zurück. Wobei ich auch sehen konnte, dass unsere Techniken einander ähnlich sind. Und warum macht die Russische Akademie der Wissenschaften wegen Grabovoi nicht den Mund auf? Die Wissenschaft nähert sich doch schon lange dem Verständnis an, dass das planetarische Bewusstsein im Universum eine gewisse Einheit bildet, die als Superverstand oder als Bewusstseinsfeld bezeichnen werden kann. Konstantin Ziolkowskij trat mit der Behauptung über die Existenz der „kosmischen geistigen Kräfte“ und des „kosmischen Gehirns“ auf. „Ich bin nicht nur ein Materialist, schrieb er in diesem Zusammenhang, sondern auch ein Panpsychist, der die Sinnhaftigkeit des ganzen Universums anerkennt. Ich halte diese Eigenschaft für untrennbar von der Materie.“  Der Gedanken über die Existenz einer „geistigen Kraft“, die im Kosmos präsent ist, ist am Ende seines Lebens auch Albert Einstein gekommen, der, wie bekannt ist, die Seite des naturwissenschaftlichen Materialismus vertrat.

Das moderne Wissen wird immer mehr zu diesem Gedanken hingezogen. Nach Meinung des bekannten sowjetischen Philosophen I. Aktschurin kann infolge einer kritischen Überprüfung des naturwissenschaftlichen Weltbildes sogar an Stelle der klassischen mechanistischen Vorstellungen von der Welt, wie über ein großes und kompliziertes „Uhrwerk“, ein neues Paradigma treten - in dem die Welt als ein lebendiger Organismus betrachtet wird. Auf jeden Fall, so schreibt er, beschäftigt sich eine ganze Reihe von Naturwissenschaftlern „mit der ernsthaften Untersuchung dieser Möglichkeit“.

Zu diesem Schluss, in dieser oder jener Form, kamen auch andere Forscher. Hier ist ein Beispiel, wie es der amerikanische Philosoph Samuel Kram formulierte. „Das Universum“,  schreibt er, „ist so majestätisch, dass es schwierig ist anzunehmen, dass da kein einheitlicher Verstand existiert, der die Bewegung von Milliarden Lebewesen auf allen für das Leben brauchbaren Planeten fühlt, ebenso wie der Mensch einen schwachen Kopfschmerz empfindet… Sterne oder sogar Galaxien – sind nur „Neuronen“  eines solchen Gehirns“.“

Der Journalist und Populist A. Gorbowskij hat sehr interessante Fakten bezüglich der Idee des lebendigen Weltalls in der Broschüre „Im Kreis der ewigen Rückkehr“ (Ausgabe „Snanije“, Moskau, 1989) zusammengetragen. In dieser Arbeit widmet er sich einer Reihe von Entdeckungen:

„Vor einiger Zeit haben Astronomen, als sie Spektren einiger galaktischer Quellen untersuchten, im offenen Weltraum Ameisensäure entdeckt. Auch Spuren von Weinspiritus und Holzspiritus konnten nachgewiesen werden. Und in einer Entfernung von über zwei Millionen Lichtjahren haben Mitarbeiter des westdeutschen Max-Planck-Institutes eine Wasserdampfwolke entdeckt. Inzwischen sind bereits Dutzende organische Moleküle bekannt, die im Kosmos existieren. Sie füllen Gaswolken gigantischer Ausmaße, die sich über Lichtjahre erstrecken. Das sind Abermilliarden Tonnen von organischem Material. Das korrespondierende Mitglied der UdSSR V. Goldanskij hält „sogar die Bildung von kompliziertesten Molekülen bis hin zu Eiweißketten“ im Kosmos für möglich.

Die Astrophysiker Chandra Wickramasinghe und Fred Hoyle haben, als sie im Sternstaub entdeckte organische Moleküle, organische Basen, untersuchten, den Gedanken geäußert, dass im Kosmos Mikroorganismen auf Zellenniveau existieren könnten. Ihre Masse ist, ihrer Ansicht nach, riesig - allein in unserer Galaxie existieren zehn solcher Zellen. Was es für eine Lebensform ist, welche Prozesse sich in ihrem Inneren abspielen, wie sie sich auf den nicht lebendigen Kosmos auswirkt – das wissen wir nicht und können es noch nicht einmal erahnen.

Bis vor kurzem war es üblich davon auszugehen, dass die kosmische Materie  - Sterne, Galaxien -  sich im Raum auf eine systemlose Weise verteilt. Offenbar ist das nicht so. Zu dieser Schlussfolgerung sind estnischen Astronomen aus dem Institut für Astrophysik und atmosphärische Physik gekommen. Hier ist, was J. Ejnasto, Doktor der physik-mathematischen Wissenschaften, dem Korrespondenten der Nachrichtenagentur TASS erklärt hat:

„Galaxien und Galaxiengruppen erinnern in ihrer Anordnung an riesige Bienenwaben. Und dort, wo diese Waben grenzen, ist die Materie höher konzentriert.“

 

Zu dieser Schlussfolgerung kamen die Forscher, die die Masseverteilung der Galaxien: Perseus, Andromeda und Pegasus aufmerksam studiert haben. Es stelle sich heraus, dass an der Grenze einer solchen „Wabe“ die Oberflächendichte der jeweiligen Galaxie und Galaxiengruppe viermal so hoch ist, wie in ihrem zentralen Teil. Das Bild, das sich den amerikanischen Astrophysikern nach der Bearbeitung der Daten mehrerer Millionen Galaxien durch den Computer zeigte, bestätigte eine wabenartige Struktur des Universums. Charakteristisch ist, dass sich im Inneren der Waben fast gar keine Galaxien befinden, sie sind alle an den „Wänden“, die die Waben voneinander abgrenzen, konzentriert. Die Größe der Waben beträgt 100 bis 300 Mio. Lichtjahre. Laut B. Komberg, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Institutes für kosmische Forschung der UdSSR: „Wenn sich ein solcher Standpunkt für die großräumige Struktur des Universums bestätigt, dann kommen wir zu einem skurrilen Bild eines wabenartigen Weltalls…“

Welchen Kräften, welchen Faktoren ist es zu verdanken, dass eine so symmetrisch geregelte Struktur entstehen konnte?

Die Entdecker dieses Phänomens, die estnischen Astronomen M. Jyjevaer und J. Einasto äußern sich wie folgt dazu: „Numerische Experimente haben gezeigt, dass die Wabenstruktur auch aufgrund einer zufälligen Anhäufung entstehen kann. Wir gehen davon aus, dass die Struktur primär ist und sich vor den Galaxien und Galaxiengruppen gebildet hat…“

Kann man vermuten, dass die lebendige Materie des Kosmos, ein geistiger Impuls ist, der auf die Massenverteilung der Materie einwirken kann? Kann man einen solchen Einfluss auch in anderen, komplexeren Erscheinungen der uns umgebenden Welt suchen?

Eine Zeit lang herrschte in der Wissenschaft die Meinung, dass die Entstehung des Lebens auf der Erde zufällig geschehen ist. Heute allerdings, ausgehend von modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, stellt sich eine zufällige Synthese der Moleküle RNA und DNA, der Grundlage des Lebens, als wenig wahrscheinlich dar. Darüber hinaus wäre selbst die lange Existenzdauer des Universums zeitlich für das Entstehen des Lebens auf Zufälligkeiten basierend nicht ausreichend.

Wenn in einer beliebigen Wabe des Raumes im Umfang eines Elektrons jede Mikrosekunde eine Variante erprobt würde, so lautet eine der Berechnungen, so wären in 100 Mrd. Jahren (das Universum existiert aber erst 15 bis 22 Mrd. Jahre) nur 10 Varianten durchgespielt. Diese Zahl ist geradezu winzig im Vergleich zu den notwendigen 4¹ºººººº ~ 10 - so viele Kombinationen aus den 4 „Buchstaben“ des genetischen Codes müssten geprüft werden, um jene zu bilden, aus der Leben entsteht. Nach den Berechnungen des bekannten amerikanischen Astronomen Jr. Holding würde eine solche Wahrscheinlichkeit 1 zu 1,3 · 10³º betragen.

Wenn man mit der Methode der zufälligen Kombinationen versuchen würde selbst das einfachste, primitivste Eiweißmolekül zu bilden, so wäre in der ganzen Existenzzeit des Universums nur ein unbedeutend kleiner Teil dieser Varianten durchgespielt. Zu dieser Schlussfolgerung sind die deutschen Wissenschaftler M. Eigner und R. Winkler gekommen. (Nach den Berechnungen der Astrophysiker Chandra Wickramasinghe und Fred Hoyle reicht auch die Existenzdauer der Erde nicht aus, um aus den zweitausend Fermenten, die von den Erdorganismen genutzt werden, ein System hervorzubringen, das auf Evolution basiert.

Also konnte das Leben, laut den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, nicht einfach aufgrund eines Zufalls entstehen.

 

Die Abwesenheit eines Zufalls bemerkte seinerzeit W. Wernadskij. „Die irdischen Wesen“, so schrieb er, „sind Ergebnis eines komplexen kosmischen Prozesses, eines notwendigen und gesetzmäßigen Teiles des in sich geschlossenen kosmischen Mechanismus, wo es, wie wir wissen, keine Zufälle gibt.“ Und tatsächlich, wie das Beispiel der Erde demonstriert, ist die Bedingung der Existenz von Lebensformen eine eigenständige Neuschöpfung ihrer selbst. Man kann vermuten, dass dieses Gesetz auch in den Maßstäben des Universums gilt. Wenn man diesen Gedanken weiterentwickelt, so erscheint es logisch, dass auch die lebende Materie des Kosmos fortwährend nach der Bildung neuer Herde des Lebens strebt. Es geht um eine gesteuerte Einwirkung auf tote Materie, um ihre Organisation, um das Schaffen von Bedingungen, die zum Entstehen des Lebens führen.

„Das Antlitz der Erde“, so äußerte sich W. Wernadskij zu diesen Kräften, „wird durch sie in bedeutendem Ausmaß verändert und  modelliert. Es ist nicht nur die Reflexion allein unseres Planeten, ihrer Elemente, ihrer Energie, es ist gleichzeitig eine Kreation äußerer kosmischer Kräfte.“ Es handelt sich um eine allgegenwärtige gesteuerte Einwirkung „der äußeren Kräfte des Kosmos“, für die der Raum und vielleicht auch die Zeit kein Hindernis darstellen. „Die Biosphäre der Erde“, so Wernadskij weiter, „ist eine Quelle der Veränderungen des Planeten durch äußere kosmische Kräfte.“

Im Folgenden führt A. Gorbowskij einen durchaus passenden Kommentar an:

„Der englische Physiologe K. Bert geht davon aus, dass es außer dem uns bekannten physischen Universum gewisse Kraftfelder gibt, die so etwas wie ein „psychisches Universum“ bilden.“ Es sind Felder oder bestimmte Areale des Bewusstseins, die über die Fähigkeit der „Strukturierung der Realität“ verfügen und „auf die Materie und den Raum einwirken“.

Sowohl der amerikanische Astrophysiker Freeman J. Dyson als auch seine Kollegen schließen „a priori die Möglichkeit nicht aus, dass der Verstand und das Bewusstsein in der Struktur des Universums denselben Status haben wie die Materie und die Energie“.

Darüber, dass eine Einwirkung des Bewusstseins auf die Materie möglich ist, sprechen auch einige Laborversuche der letzten Zeit, die überzeugende, statistisch relevante Ergebnisse geliefert haben. So musste, nach den Bedingungen eines der Experimente, ein Teilnehmer den Knopf eines Gerätes drücken, das einen Spielwürfel auswarf. Dabei sollte er einen gedanklichen Impuls aussenden und sich wünschen, dass eine bestimmte Zahl gewürfelt wird: „eine Sechs“, „eine Zwei“ usw. In den Laboren der Pittsburgh-Universität (USA) wurde 170.000 Mal auf diese Weise gewürfelt. Die Experimente wurden auch in anderen wissenschaftlichen Zentren durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass die Menge der „gewünschten“ Ergebnisse deutlich über dem statistischen Durchschnitt lag, und es viel noch eine weitere Gesetzmäßigkeit auf: Die Zahl der „gewünschten“ Ergebnisse erwies sich gegen Ende einer Versuchsserie als wesentlich niedriger als am Anfang. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Verteilung liegt bei 1 zu 30.000.000.

Einen weiteren Beweis für die Möglichkeit einer Beeinflussung der materiellen Welt mit Hilfe eines Gedankenimpulses stellen die Experimente zur Entstehung des „Josephson-Effekts“ dar (das Fließen eines supraleitenden Stromes durch eine dünne dielektrische Schicht). Der Testperson wurden Ausganswerte (Impulssignale) des Magnetrons am supraleitenden Bildschirm gezeigt und er wurde geben, mittels seiner Gedanken auf das magnetische Feld einzuwirken. Infolge der Einwirkung wuchs die Ausgangsfrequenz bereits nach dreißig Sekunden auf das Zweifache an.

Und es gibt noch viele solcher Geschichten. So können auch die Experimente von Willy Schneider (zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts) erwähnt werden, der Kraft seiner Gedanken Gegenstände bewegte, in Anwesenheit einer Kommission aus 54 Universitätsprofessoren, die die Wahrhaftigkeit des Phänomens bestätigten. Zu dieser Kategorie von Erscheinungen muss auch eine Episode aus dem Leben von Charlie Chaplin gezählt werden, die er in seiner Autobiographie erwähnt. Als er einmal mit seinen Freunden in eine Bar ging, wo es drei Roulettetische gab, verspürte er plötzlich eine seltsame Kraft in sich und sagte, dass er die Kugeln beeinflussen könne - die erste wird auf „9“ springen, die zweite auf „4“, die dritte auf „7“. „Und die erste blieb auf der 9, die zweite auf der 4 und die dritte auf der 7 stehen. Und es war doch eine Chance eins zu einer Million.“, so Chaplin.

Eine Erwähnung ähnlicher Phänomene - der Einwirkung eines Gedankenimpulses auf materielle Gegenstände - kann man auch bei einigen Autoren des Altertums finden. Eine dieser Erzählungen stammt von Joseph Flawi (1. Jh. nach Christus). Er berichtet von einem gewissen Eleasar, der bei der „Austreibung böser Geister“ befahl, unweit des Kranken einen Becher mit Wasser oder einen Behälter für das Waschen der Beine zu stellen.

Als er den Körper des Kranken verließ, warf „der böse Geist“ auf seinen Befehl den Behälter um. Es geschah in Anwesenheit des Kaisers Vespasian, seiner Söhne, vieler römischer Feldherren und einer Menge von Legionären.“

Das, was G. Grabovoi macht, reiht sich durchaus bei den von der Wissenschaft bereits angesammelten Fakten und Hypothesen ein, mit dem Unterschied, dass eine solche extrasensorische Macht und Kraft in einem einzelnen Menschen früher nicht beobachtet wurde.

Das Phänomen des Akademiemitgliedes Grabovoi passt ganz und gar nicht ins Prokrustesbett der orthodoxen Wissenschaft. Er behauptet nicht nur, dass im Universum verschiedene Realitäten existieren, einschließlich der geistigen, unsichtbaren, sondern er demonstrierte auch vollkommen überzeugend, wie sie unser Leben beeinflussen. Materialisierung und Dematerialisierung von Gegenständen, Telepathie, Heilung hoffnungslos Kranker sogar von Krebs und AIDS,  das Wiederbeleben von Verstorbenen, das in Anwesenheit von Experten geschah, Regeneration fehlender Organe – das sind keine bloßen Hirngespinste von Menschen mit einer großen Fantasie, sondern die alltägliche Arbeit dieses außergewöhnlichen Menschen, der niemals anstrebte im Fernsehen aufzutreten oder im Rampenlicht zu stehen. Grabovoi schuf einfach eine neue Realität in einem Wissensbereich, wo Wissenschaft und Religion einander nicht im sinnlosen Streben gegenüberstanden, alleine das Recht auf die Wahrheit zu beanspruchen, sondern sie durch gemeinsame Bemühungen erreichten.

Die Tatsache der Widerauferstehung, und ich betone es noch einmal, die auf entsprechende Weise registriert wurde, hat praktisch das ganze materialistische Weltbild ins Wanken gebracht. Die Vorkommnisse erschütterten jeden, der eine Beziehung zur Wissenschaft hat, dass selbst die Kommission für die Aufdeckung solcher unerklärlichen Phänomene, die von der Russischen Akademie der Wissenschaften speziell dafür geschaffen wurde, geführt von Akademiemitglied Krugljakow, auffällig leise geworden ist, weil sie anlässlich dieser ungewöhnlichen Erscheinungen weder  „ja“  sagen wollten, noch die Möglichkeit hatten „nein“ zu sagen. Denn es gab noch kein einziges Lebewesen, das nach dem Tod ins Leben zurückgekehrt war und von der anderen Seite des Daseins erzählen konnte. Aber jetzt gab es solche Menschen und nicht nur einen.

Und jetzt hatte ich nicht nur die Gelegenheit mich mit diesem einzigartigen Menschen persönlich zu treffen, sondern ihm auch über die Errungenschaften unseres Zentrums zu erzählen, ihn um Rat zu fragen und neues zu lernen.

Zum ersten Treffen mit Grigori Grabovoi bin ich ohne Igor gefahren. Das Büro von Grabovoi lag in der berühmten Moskauer Straße Soljanka, in der Nachbarschaft befand sich auch das Gebäude des Präsidiums der Russischen Akademie der medizinischen Wissenschaften. Eine bedeutende Nachbarschaft. Den Eingang ins majestätische Gebäude des Präsidiums schmückten antike Säulen. Die Monumentalität der Letzteren zeugte von der Unerschütterlichkeit, der Gründlichkeit und der beherrschenden Macht der Institution. Und im Nebengebäude, welches von der Fußball-Liga genutzt wird, das kleine – aus nur zwei Zimmern bestehende - Büro des berühmten Wundertäters, der fähig ist fehlende Menschenorgane zu regenerieren, ohne jegliche Medikamente Diabetes, Krebs und AIDS zu heilen. Diese Ergebnisse wurden festgehalten und bewiesen. Grigori Grabovoi hat zum Beispiel mehrmals die Regeneration fehlender Organen im Operationssaal in Anwesenheit von erstaunten Ärzten eingeleitet. Und nun? Der erste Eindruck von den Vorgängen hat sich ein wenig geglättet. Ärzte, die verschiedenen medizinischen Beamten vergeblich etwas zu erklären versuchten, waren es leid mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen und begannen selbst daran zu zweifeln, dass wirklich ein Wunder geschehen ist. Vielleicht war es ein Traum oder eine Sinnestäuschung? Oder haben wir vor der Operation etwa zu viel über den Durst getrunken? Das alles ist bis zum geht–nicht-mehr bekannt.

Bei mir war es genauso: Ich habe Walerij Schanzew, dem Stellvertreter der Moskauer Stadtverwaltung, einen Brief über die Möglichkeiten unserer Technologien geschrieben. Er gab sofort einigen Kliniken und Instituten die Anweisung, mit mir in Kontakt zu treten und eine Expertise der bezeichneten Möglichkeiten durchzuführen. Nach anderthalb Monaten erfahre ich, dass alle Kliniken und Forschungsinstitute entsprechende Expertisen durchgeführt haben und dass deren Antworten negativ ausfielen. Wo haben sie ihre Expertisen durchgeführt? Wie? Dies ist ein großes Geheimnis. Es hat sich weder mit mir, noch mit meinen Mitarbeitern je einer der Experten getroffen oder uns in diesem Zusammenhang telefonisch befragt. Sie wollten anscheinend weder ihre, noch die Zeit anderer damit vergeuden und so haben sie einfach geschrieben: So etwas kann es nicht geben, da es den strengen Normen unserer Wissenschaft widerspricht. Und eine andere Wissenschaft kennen wir nicht. Deshalb hat niemand ein Recht darauf, etwas zu behandeln, was wir selbst nicht zu behandeln verstehen. So ist die Position dieser Menschen.

So war es seinerzeit auch mit der Akupunktur. Erinnern Sie sich? Man verurteilte die Ärzte bis zum Äußersten, die es wagten Akupunktur anzuwenden. Man nannte sie Scharlatane,  Betrüger, die des hohen Titels eines Arztes nicht würdig sind. Und was ist das Ergebnis? Es zeigte sich, dass eine solche Wissenschaft existiert und auch fähig ist den Menschen wirksame Hilfe zu leisten.

Mit solchen bitteren Gedanken ging ich an dem Präsidium der Russischen medizinischen Akademie vorbei, die mit ihrer ganzen vereinigten Macht noch keinen Menschen vor AIDS retten konnte. Ich ging in das Souterrain, in das Büro von Grabovoi, wo alles, was die offizielle Medizin nicht verstand und nicht machen wollte, ruhig und bescheiden geschah. Es geschah jeden Tag mit demselben positiven Ergebnis.

Grigori Grabovoi wartete auf mich und zwar, wie es sich nachher zeigte, seit langem, noch vor unserer Bekanntschaft. Der Mensch, den die ganze Welt kannte und der von den offiziellen Beamten Russlands gar nicht gerne gesehen war, erwies sich als ein junger Mann, angenehm nicht nur in seinem Äußeren, sondern auch im Gespräch. Nach nur einer Stunde des Gesprächs wusste ich (mehr Zeit konnte er leider wegen den im Korridor wartenden Patienten nicht entbehren), dass unser Treffen eigentlich vorbestimmt war und dass wir von nun an zusammen arbeiten werden. Ich, Igor und Grigori Grabovoi gehören jetzt zu einer Mannschaft, obwohl jeder auf seinem Gebiet weiterhin selbständig handelt.

 

Wir waren uns in allem einig. Es begann eine neue Ausbildungsphase, die schon bald auf radikalste Weise mein Schicksal und das Schicksal von Igor verändern sollte.

Mit Grigori Grabovoi zu arbeiten, war nicht nur schmeichelhaft, sondern auch sehr nützlich. Die Technik der steuerbaren Hellsichtigkeit, die Grabovoi entwickelt hat, erschien Igor und mir als ein glänzender Gipfel. Und wir waren verpflichtet, diesen Gipfel zu erreichen, umso mehr, da sein Besitzer entgegenkommend zugestimmt hat, auf dem schwierigen Wege unser Lehrer zu sein. Er wusste, dass wir in jenem Raum wie Pferd und Reiter sind. Er erklärte: „Ihr wurdet in die Gestalt des Heiligen Georg eingeführt. Das ist eine große Ehre.“

Am 18. April um 21 Uhr, wie im Voraus vereinbart, stellten wir eine telepathische Verbindung mit Grigori Grabovoi her. Wir trafen ihn im Büro an, begrüßten ihn und haben an sein Einverständnis erinnert, uns in sein Bewusstsein zu lassen, um einen Zugang zu de dort gespeicherten Informationen zu erhalten.

Er lächelt und sagte:

„Geht ruhig hinein, ich habe ja schließlich zugestimmt.“

Wir versuchen hineinzugehen. Es gelingt uns nicht. Den Kopf von Grigori Grabovoi schützt eine Kugel, die helle Fäden umspannen. Vom Hals bis zum Boden gibt es so etwas wie einen Rock mit leuchtenden energetischen Schutzstreifen. Und… jetzt sehen wir, dass es nicht Grigori Grabovoi selbst ist, sondern sein Hologramm. Er arbeitet durch einen Vermittler mit uns.

 

Wir nähern uns. Grigori Grabovoi hat eine zweite Sphäre gebildet und uns leicht auf die Ausgangsposition verschoben. Oben über die Abwehr stellt er ein Dreieck und noch eins auf – es hat sich eine doppelte Pyramide ergeben. Sie besteht aus Spiegeln. Der Schutz langt bis zum Boden hinunter. Als Ergänzung stellt er ein Quadrat auf, das alle Schutzvorrichtungen bis zum unteren Ende der Beine zusätzlich schützt. Es ist wie Glas. Man sieht es nicht. Es geschehen neue Transformationen: Das Quadrat entfaltet sich zu einem Kubus. Der Kubus macht jeden beliebigen Schutz unsichtbar. Er ähnelt einer Zauber-Tarnkappe.

„Versteht ihr?“, fragt Grigori Grabovoi.

„Ja“,  bestätigen Igor und ich einträchtig und beginnen sofort auch für uns einen solchen Schutz zu konstruieren. Es ist uns gelungen. Wir sind jetzt unerreichbar.

„Um die Abwehr zu verlassen, muss man es so machen“, ruft Grigori Grabovoi und hat unsere volle Aufmerksamkeit. Mit einigen feinen Pirouetten, Drehungen und Pässen entfernt er zuerst den Kubus, dann die Pyramiden, dann den übrigen Schutz.

„Die Energie sammeln wir im Sushumna“, sagt er und zeigt, wie die energetischen Fäden in seinem Steißbein verschwinden.

  „Das nächste Mal zeige ich euch den Schutz vor den Geistern der Toten und den energetischen Strömen“, verspricht er und verschwindet.

Wir sind alleine geblieben. Ganz außer uns vor Glück.

„Was machen wir nun?“, fragt Igor.

Unerwartet biete ich an:

„Lass uns Herrn Lapschin in St. Petersburg besuchen. Ein wenig mit dem Schutz arbeiten.“

„Ja, lass uns das machen“, stimmte Igor zu.

 

Wir steigen hinauf und fliegen über die Erde. Unten sind Felder, Wälder, Städte. Unter uns ist Russland. Wir fliegen wie Vögel. Zwei, drei Minuten und schon sind wir in der Stadt an der Newa. Etwas führt uns fehlerfrei genau zum Ziel unserer Bestrebungen.

Und schon sind wir im Saal eines Restaurants. Ein großer Tisch, Musik, es gibt viele Menschen. Wir sehen Herrn Lapschin, er sitzt in der Mitte des Tisches. Neben ihm zwei Generäle und auch Menschen in Zivil. Sie trinken Champagner. Wjatscheslaw Lapschin erklärt ihnen, dass er durch Wände sehen und in einer großen Entfernung Gespräche hören kann.

Und was machen wir  jetzt – sehen wir denn nicht, hören wir denn nicht?

Lapschin sagt, dass er Dokumente lesen kann, die weit entfernt auf einem Tisch liegen.

Einer der Generäle sagt gönnerhaft:

„Das wird uns nützlich sein.“

Der zweite denkt: „Ich sollte ihn bitten, dass er meiner Frau nachspioniert.“

Offiziere, verdammt noch eins, denkt ans Vaterland! An die Heimat!

Lapschin fühlt plötzlich, dass Igor und ich bei ihm im Kopf herumkramen. Er ist offensichtlich beunruhigt. Entschuldigt sich und steht vom Tisch auf. Er hat sich hinter eine Säule gestellt, er entfaltet plötzlich seinen energetischen Schutz. Es ist einem gitterartigen Schild ähnlich, der mit gelblichen Fäden verstärkt ist. Vier längslaufende, vier querlaufende. Eine Spiegeloberfläche. Er hebt den Schild, versucht den Überfall abzuwehren.

Igor und mir erscheint es lächerlich. Wir nehmen seinen Schutz in die Hände, wir ziehen ihn ab und umgeben Wjatscheslaw mit einem unsichtbaren Kubus. Das ist alles, er sitzt in der Falle. Er schlägt mit seinem Schild wild um sich. Er ist sehr beunruhigt, er ist sogar erschrocken.

Lapschin sieht jetzt nichts mehr. Fieberhaft wälzt er die möglichen Varianten im Kopf durch. Aber er hat eine starke Intuition. Er hat sich plötzlich mein Haus vorgestellt. Versucht sich ihm zu nähern. Und wofür ist der unsichtbare Würfel? Seine Angst wächst. Er fragt:

„Arcady Petrov, sind sie das?“

Wir schweigen.

Er hat Panik. Geht zum Tisch. Zur seiner Frau. .... Fortsetzung hier.

 
 
   
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