GELA
Rositta Virag
Lehen 67
A-5311 Innerschwand am Mondsee
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OFFENES MAIL VON REGINA ENNSTHALER - Wie ein Großer einen Kleinen zu schlucken versucht.


"Ich bitte Euch um Eure Unterstützung für uns und unsere Mitarbeiter, Eure positiven Ideen, was immer jetzt auch helfen mag."

Folgendes Mail kreist durch das Internet und hat uns mehrmals erreicht. Es hat mich sehr erschüttert, als ich es gelesen habe. Wir selbst sind auch seit Jahren in guter Geschäftsbeziehung zum Verlag Ennsthaler, dessen Produkte (Bücher, Orakelkarten, CDs, ...) von uns vertrieben werden. Ich kann nur von guter Erfahrung mit Familie und Firma Ennsthaler berichten. Nun bewundere ich die Offenherzigkeit und den Mut von Frau Ennsthaler aufrichtig. Offenherzigkeit und Mut mögen auch Sie und mich leiten, wenn wir mit Ungerechtigkeit, Willkür und Unmenschlichkeit in Berührung kommen sollten. Ich wünsche Familie Ennsthaler von ganzem Herzen ein gutes Ausgehen dieser Situation.


Ein Zitat aus einem der erhaltenen Mails erlaube ich mir hier wieder zu geben:

"Es kann und darf einfach nicht mehr sein, daß die Großen mit ihrem Geld alles kaufen und schlucken können, was sich ihnen auf ihrem Macht- und Gewinnstreben in den Weg stellt! Und hier haben wir Konsumenten die Möglichkeit, etwas zu bewirken! Indem wir nicht mehr bei Thalia einkaufen und der Geschäftsführung dort auch mitteilen, warum wir das nicht mehr tun werden.

Unter dem Link http://de.wikipedia.org/wiki/Thalia_%28Buchhandel%29 – könnt Ihr auf Wikipedia nachlesen, wie aggressiv Thalia in den vergangenen Jahren durch die „Übernahme“ kleinerer Buchhandlungen und Verlage den eigenen Marktanteil „gefördert“ hat.
 
„Small is beautiful“ – mit diesem Leitgedanken des berühmten Oberndorfers Leopold Kohr schicke ich diese Information zu Euch und vertraue darauf, daß sich immer mehr Menschen dieser besonderen Schönheit „im Kleinen“ besinnen werden!" - Zitat Ende.


Heute, am 1.7.2010, habe ich gehört, dass Thalia seine Bestellsperre gegenüber dem Verlag Ennsthaler auf Grund der großen Solidarität der Kunden und derer, die das Mail von Frau Ennsthaler gelesen haben, wieder aufgelöst hat. Ich hoffe für Familie Ennsthaler und wünsche ihnen, dass ihre Geschäftsverbindung zu Thalia wieder normal verläuft, und der erlittene emotionale Stress ihr Vertrauen in die Menschlichkeit nicht schmälert.

Rositta Virag


HILFERUF VON FRAU REGINA ENNSTHALER

Liebe Freunde!

Täglich bekomme ich und Ihr Emails mit der Bitte Stellung zu beziehen, es geht um Walfangquoten, Delfine zu schützen, BP aufzufordern die Kosten für ihr Chaos zu übernehmen usw. Natürlich beziehen wir Stellung, schicken Mails weiter unterschreiben und wünschen uns, dass wir etwas bewirken und das tun wir auch.

Und manchmal passiert etwas, da trifft es uns persönlich, da kommt das Leben mit voller Wucht daher, da können wir uns nicht entziehen. Und dann bist du plötzlich wie vor den Kopf geschlagen, hilflos von Angst geschüttelt und fragst dich, was tun gegen eine scheinbare Übermacht, mit der Du plötzlich konfrontiert bist, die Dich bedroht und so viel größer ist, so viel mehr Geld hat als Du. Und dann musst Du Stellung beziehen, über die Angst gehen, es fordert Dich persönlich heraus, Deine Haltung wird überprüft, ob Du Dich persönlich beugst oder Haltung zeigst, Widerstand leistest.

Nun zu unserer jetzigen Situation:

Wir sind seit 65 Jahren ein Familienbetrieb, haben 20 Angestellte, wir haben eine Buchhandlung, eine Auslieferung ( wir liefern deutsche Verlage, wie Arun, Jan van Helsing, Nietsch und viele andere Verlage in Österreich aus) und haben auch einen Verlag mit dem Motto" Bücher für ein bewusstes Leben" Wir sind ein ganz normaler mittelständischer Betrieb in Oberösterreich wie so viele andere auch. Mittlerweile arbeitet die dritte Generation unserer Familie in unserer Firma. Als Familie sind mein Mann und ich seid 38 Jahren ein glückliches Team, wir haben 6 Kinder, darunter eine liebenswerte besondere Tochter mit Downsyndrom, Schwiegerkinder, sechs Enkelkinder, also eine geballte Kraft an Leben und Lebendigkeit mit allem Chaos, das so eine große Familie mit sich bringt. Wir haben es im Griff und halten zusammen.

Leider hat Thalia jetzt sein begehrliches Auge auf uns geworfen. Sie hätten einfach mehr Umsatz, wenn es unsere Buchhandlung nicht gäbe, wenn sie unseren Standort hätten. Sie haben uns vor einem halben Jahr ein Kaufangebot gemacht, wir haben kurz überlegt und dann abgelehnt. Ein ganz normaler Vorgang, das war es, dachten wir. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine branchenübliche Geschäftsbeziehung mit Thalia, sie haben unsere Bücher aus Verlag und Auslieferung bestellt, wir hatten eine gute Geschäftsbeziehung. Bei Thalia gab es einen Geschäftsführerwechsel, einer der beiden Geschäftsführer verlies die Firma und es kam ein neuer Geschäftsführer aus Deutschland. In Deutschland ist Thalia marktführend und hat laut Wikepedia alle großen Verlage ziemlich im Griff. Nun weht ein anderer Wind, wäre doch gelacht, diesen kleinen Ennsthaler in Steyr nicht in den Griff zu bekommen. Der deutsche Geschäftsführer kam in unser Haus zu einem Vorstellungsbesuch, wie er sagt. Leider war dieser Besuch kein höflicher, wie wir dachten. Entweder wir verkaufen oder sie bestellen nichts mehr bei uns. Mein Mann hat ihn höflich aber bestimmt hinausgeworfen. Naiv wie wir waren hat mein Mann noch den österreichischen Geschäftsführer informiert über das Verhalten seines Kollegen. Der hat uns erklärt, dies sei die übliche Vorgehensweise von Thalia und es zählen nur Fakten, Emotionen hätten da keinen Platz.

Das Verhalten von Thalia ist erstmalig im österreichischen Buchhandel, es weht also ein neuer Wind. Verkaufst Du nicht, zerstören wir Dich. Ich will haben, ist das Motto. Wir sind jetzt als Verlag und Auslieferung in den Computern von Thalia gesperrt. Als Kunde könnt Ihr keine Bücher mehr von uns bei Thalia kaufen. Offizielle Begründung, Ennsthaler hat die Geschäftsbeziehung mit Thalia eingestellt. So wurde es auch angeblich den Angestellten von Thalia mitgeteilt. Wir haben eine Gegendarstellung gemacht, haben klargelegt, wir verkaufen unsere Buchhandlung nicht, das ist eingestellt, dies hat nichts mit unserer Auslieferung oder dem Verlag zu tun. Die Antwort ist, solange dieser "strittige" Punkt nicht geklärt ist, wird nicht bestellt. Wir sind kein strittiger Punkt in der Welt von Thalia, wir sind eine Familie, die ihre Buchhandlung einfach behalten will. Punkt.

Sie haben jetzt die Vorgehensweise verschärft, indem sie Keile zwischen uns und unseren Autoren treiben. Sie erklären unseren Autoren, wen sie ihre Werke direkt an sie liefern, dann verkaufen sie die Bücher. Sie rufen die Verlage an und versuchen direkt zu bestellen, mit der Begründung, sie nehmen keine Bücher mehr von Ennsthaler an. Sie haben den Bücherpaketdienst angerufen und angewiesen, keine Bücher mehr zuzustellen, die von uns kommen. Sie zwingen also die Verlage, vertragsbrüchig zu werden und direkt zu liefern oder die Auslieferung zu wechseln. So sitzen wir ganz schön in der Zwickmühle.

Nun ich bin eine Frau, bin Ehefrau, Mutter, Großmutter, Schamanin, liege in den letzten Monaten meiner Ausbildung zum systemischen Lebensberater, hab meine Kinder zu aufrichtigen Menschen erzogen und habe den Glauben an das Gute in der Welt noch nicht verloren. Es ist mir wichtig, welche Welt ich meinen Kindern und Enkelkindern überlasse. Die Spiele der großen Herren dieser Welt habe ich nie verstanden. Ich will in dieser Welt einen kleinen positiven Fußabdruck hinterlassen, nach meinen Möglichkeiten.

Ich habe mich am Wochenende gefragt, was ist meine Rolle in diesem Spiel des Lebens. Diejenigen von Euch, die mich besser kennen, wissen, ich neige nicht dazu, laut in die Öffentlichkeit zu gehen, für meine Belange schon gar nicht. ich löse meine Geschichten lieber alleine und im stillen Kämmerlein. Es fällt mir schwer zu sagen, jetzt brauche ich Hilfe, jetzt reicht es.

Jetzt ist offensichtlich die Zeit, wo mich das Leben auffordert, hinauszutreten aus der stillen Kammer, weil es jetzt nicht mehr alleine geht. Ich habe Emotionen, auch wen das von Thalia nicht erwünscht ist. Wir haben uns aus ganzem Herzen bemüht, die Situation nicht eskalieren zu lassen, Wege offen zu lassen, damit sich die Lage beruhigen kann. Die letzten Monate habe ich mich immer gefragt, wem diene ich, der Angst oder der Liebe. Ich habe mich für die Liebe entschieden. Ich habe auch keine Angst, wir werden überleben als Menschen und als Seele.

Manchmal ist es aber an der Zeit Grenzen zu setzen, Grenzen die so stark sind, das sie spürbar sind für den, der sie verletzt. Die Wahrheit zu sagen, nicht mehr leise zu ertragen, weil die Methoden der Konzerne subtil und zerstörerisch für uns alle sind. Sie passieren in unserer Stadt, in unserem Umfeld und wir bekommen sie oft nicht mit, weil wir uns schämen, das es uns passiert, weil wir keine Hoffnung haben, das uns geholfen wird.

Mit manchem von Euch habe ich gesprochen, Ihr habt mir gesagt, gehe an die Öffentlichkeit. Nun dies ist der erste Schritt dazu. Als Frau sage ich jetzt, ich stehe diesen Spielen von Zerstörung und Vernichtung eines menschlichen und wertschätzenden Umgangs miteinander, nicht mehr zur Verfügung. Es kann nicht sein, das das einzige Ziel die Gewinnmaximierung eines Konzerns ist. Jetzt ist es an der Zeit für mich laut zu werden, ein positives Signal zu setzen: so geht es nicht, das muss anders werden!

Ich bitte Euch um Eure Unterstützung für uns und unsere Mitarbeiter( unsere Mitarbeiter und ihre Familien sind uns einfach wichtig, wir wissen auch, wen wir verkaufen, sind sie arbeitslos, Thalia übernimmt sie sicher nicht) Eure positiven Ideen, was immer jetzt auch helfen mag. Schickt das Email weiter, haltet meine Hand, gebt Eure Kundenkarte bei Thalia zurück, sprecht sie drauf an ( übrigens, die normalen Angestellten von Thalia, sind nicht glücklich über diese Vorgehensweise und können nichts dafür, wie ihre Chefetage vorgeht , wie wir aus einigen Telefonaten mit Filialen wissen ), bestellt Eure Bücher bei uns oder dem örtlichen Buchhändler ( der kann es auch brauchen, schmöckern könnt Ihr ja bei Amazon und dann unterstützt den kleinen Buchhändler, indem ihr bei ihm kauft. Der Preis ist der selbe, weil es ja einen gebundenen Ladenpreis gibt).

Ich habe keine Ahnung, was momentan hilft, aber ich bin überzeugt, dass es eine Lösung gibt, die gut für uns alle sein wird.

Ich wünsche Euch viel Bewusstsein, einen aufrechten Gang und danke Euch für Eure Geduld, dass Ihr diese lange Email gelesen habt.

Alles Liebe
Regina Ennsthaler

www.books4you.at



Reinhard Leeb, schreibt auf Facebook dazu folgendes:

Ich bin der Administrator der Facebookgruppe, die zu dem Zweck eingerichtet wurde, um Regina Ennsthaler und Ihre Familie in dieser Auseinandersetzung mit dem Thalia-Konzern zu unterstützen.

Seit vorgestern abend ist die Sperre, die Thalia für Bestellungen bei Ennsthaler verhängt hatte, wieder aufgehoben, was für die Familie Ennsthaler und den Betrieb eine große Erleichterung bedeutet.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob die per Pressemitteilung verkündete Aufhebung der Sperre wirklich die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes bedeutet und sich auch wieder wirtschaftlich bemerkbar machen wird, oder ob diese Meldung nur zur Beruhigung der vielen aufgebrachten Konsumenten gedient hat, die in einer Welle der Solidarität gegen den Boykott von Thalia aufgestanden sind und sich solidarisch mit Ennsthaler erklärt haben. (2.240 Mitglieder, Stand 30.6.2010, 21:00)

Wer Interesse daran hat die Entwicklungen mitzuverfolgen ist herzlich willkommen der Facebook-Gruppe beizutreten:

http://www.facebook.com/group.php?gid=138675462814050

mit herzlichen Grüßen
Reinhard Leeb



 
 
   
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