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WARUM IM HERZEN LEBEN? - ein Interview mit Drunvalo Melchizedek


Drunvalo Melchizedek erzählt in diesem Interview, wie wir am besten den Übergang ins Neue (Weibliche) Zeitalter schaffen.

Es ist ein Weiblicher Weg, bei dem wir den längst vergessenen Sakralen Ort in unserem Herzen, von wo aus alle Welten erschaffen wurden und werden, wiederfinden.

Interview mit Lilou Macé, webTV.
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Hallo Drunvalo!
Hallo Lilou!

L: Gut, dich heute hier zu haben! Du hast viel viel Arbeit getan, und du hältst internationale Vorträge. Ich denke, dein letztes Buch ist “Serpent of the Light” (Schlange des Lichts). Stimmt das?

D: Ja.

L: Und du bist jemand, der viel vom Sakralen (Heiligen) Raum des Herzens spricht und vom Leben im Herzen. Kannst du uns sagen, warum es gerade jetzt so wichtig ist, in dieser Zeit, aus diesem Raum des Herzens heraus zu leben?

D: Es gibt viele Gründe, Lilou, nicht nur einen, aber lass mich nachdenken … ich denke, dass der wichtigste Grund der ist, - wenn man all den Prophezeihungen glaubt, die rund um die Welt gehen, nicht nur die der Mayas, sondern von überall - dass wir sind dabei, in eine andere Ebene der Existenz hinüberzugehen. Und um das auf harmonische Weise zu tun, war es der einzige Weg, der bekannt ist oder der je verstanden wurde - wenigstens in alten Zeiten - im Herzen und nicht im Gehirn zu leben.

Heute ist fast jeder auf der Erde im Gehirn zentriert. Das ist ein wirkliches Problem, denn, wie man sehen kann, ist die Welt deshalb am Sterben. Denn wir haben kein Herz und andere sind uns egal.

Aber es geht um viel viel mehr. Das Herz enthält den Ort, wo sich alles befindet, was wir in unserer Realität sehen, all die Sterne, die Planeten und alles andere -und wo all diese Dinge erschaffen wurden. In jedermanns Herz ist es der gleiche Ort, genau der gleiche. Es gibt nur diesen einen Ort, und er ist der gleiche überall. Wenn wir uns erinnern, an diesem Ort zu leben und uns nicht auf alles mit unserem Gehirn fokussieren, wird uns dieser Übergang sehr einfach gelingen. Es wird für niemanden, der auf der Erde lebt, ein Problem sein. Aber wenn man im Gehirn lebt und alles, woran man denken kann, ist, wieviel Geld man machen kann, und an all die Besitztümer in der materiellen Welt denkt, bringt diese Art von Bewusstsein eine Menge Probleme mit sich.

L: Mhhh. War dies der Hauptfokus in deiner Arbeit?

D: Ursprünglich nicht. Denn ich kannte dies nicht. Ursprünglich habe ich die materielle Welt studiert, viele Dinge: wie wir in die Existenz kamen, strukturell, bezogen auf die Heilige Geometrie, und wie sich diese Dinge darauf beziehen. Ich habe 14 Jahre damit verbracht, nur das zu studieren, bis ich schliesslich zu einem Punkt kam, wo ich realisierte, dass absolut alles, was existiert, durch die Heilige Geometrie und ihre Beziehungen in die Existenz kam und jetzt existiert. Es war wichtig das zu verstehen. Meine ersten beiden Bücher waren erst der Anfang, und später fing ich an, die weibliche Seite davon zu verstehen. Das war wirklich schwer für mich. Für einen Mann ist das Weibliche wirklich etwas ganz anderes. Es geht nicht nur darum, dass die Körper verschieden sind und wir ein bisschen anders aus ausschauen, nein, innerlich sind wir verschieden. Es geht sogar noch tiefer, nämlich wie wir aus der Quelle kommen und wie wir uns auf andere Welten auf diesen Ebenen beziehen. Da ist das Weibliche sehr verschieden vom Männlichen. Ich habe viele Jahre gebraucht, um das zu verstehen. Es ist nicht einfach.

L: Musstest du einige Herausforderungen überwinden, lernen, dies realisieren und gibst du jetzt die Lehren an die Welt weiter?

D: Ich musste viele Dinge überwinden. Ich musste meine eigentliche Natur überwinden, um zu verstehen, wie in diese Welt zu treten. Meine Frau half mir dabei und führte mich in diese Welt ein. Ich habe es ihrem Verständnis zu verdanken. Sie studierte einen ähnlichen Weg, aber dieser ist ungefähr seit 6000 Jahren auf der Erde. Bei diesem Weg, der in den Staaten “Blue School Teachings“ genannt wird, geht es darum, dass alles was existiert nur Bilder sind. Es gibt keine tatsächlichen Dinge, nichts existiert wirklich, es sind nur die Bilder, die erschaffen wurden und nichts existiert per se.

Das ist sehr verschieden von dem, wie wir jetzt denken. Aber es ist nicht verschieden, wenn wir zurück zu den Veden des alten Indiens und Tibets gehen. Dort wird dasselbe gesagt: die äussere Welt existiert nicht wirklich, es ist eine Illusion. Sogar die heutige Wissenschaft kann nicht wirklich beweisen, dass da ein Planet ist oder dass wir Körper haben oder irgendetwas. Alles was wir wissen ist, dass es elektrische Impulse in unserem Gehirn gibt, die durch die Synapsen wandern, und dass wir uns bildlich Dinge vorstellen, die nicht wirklich da sind. Und das ist es, was die Alten sagen. Nein, sie existieren nicht und das ist eine WIRKLICH andere Art, die Realität wahrzunehmen als wir es jetzt tun.

L: Weil wir nicht im Herzen leben, sehen wir deshalb nicht diese andere Welt mit unseren Augen?

D: Vor langer Zeit lebten wir, indem unser Geist im Inneren unseres Herzens konzentriert war. Das Gehirn wurde vom Herzen ferngesteuert, es wurde von ihm kontrolliert, sodass alle Bilder, die draussen in der äusseren Welt erschaffen wurden, durch die ernsthafte Beziehung zwischen Gehirn und Herz entstanden. Diese Dinge sind sogar der Wissenschaft sehr gut bekannt, .. aber wir haben das verloren. Wir haben das wirklich verloren. Ich weiss nicht, wie ich das alles verständlich machen kann, denn fast niemand in der heutigen Welt versteht, wovon ich rede. Der einzige Weg, es tatsächlich zu verstehen, ist, es zu TUN. Es gibt wirklich keinen anderen Weg. Man kann keine Worte benutzen, darüber sprechen oder es beschreiben, das bedeutet nicht wirklich etwas.

Die tatsächliche Erfahrung, ins Herz zu gehen, ist erstaunlich. Es ist etwas jenseits unserer gewöhnlichen Wahrnehmung. Wenn wir das tun, eröffnet sich eine vollkommen andere Welt, eine Welt die dieser ähnlich ist, aber wirklich ganz anders ist. Die Sterne und all die Planeten und all die verschiedenen Dinge, die wir aussen sehen, wenn wir auf der Oberfläche der Erde stehen, befinden sich auch dort im Innern des Herzens… Man könnte nach innen gehen, einen dunklen Augenschutz anlegen, was es einfacher macht. Du könntest so nach innen in dein Herz gehen. Du findest dort einen Ort,- und jeder kann das auf diese Weise tun - wo du aus der Traumwelt da draussen heraustrittst, … und dort, im Herzraum, sind die Sterne genau die gleichen. Du könntest auch mit einem Sprichwort sagen: wenn du in dein Herz gehst, schaust du die tatsächliche Welt und das Universum. Mit deinen Gehirn-Augen siehst du nicht die wirkliche Welt, sondern nur mit deinem einfachen Herz-Auge.

Darüber wurde vor ca. 5000 Jahren ein Buch geschrieben, die Upanishaden. 108 Leute, die vor langer Zeit in ihr Herz gingen, Leute wie du und ich, sie machten diese Erfahrung und sie wurden berühmt dafür. Und dort wird dieser Prozess mit jedem einzelnen Wort so beschrieben,… und, WOW, die Sterne sind tatsächlich im Inneren unseres Herzens. Wo kommen sie her? Es ist der Beginn, um das Leben neu zu verstehen. Aber es ist nicht wirklich neu, es ist sehr sehr alt.

L: Bist du traurig über das, was heute geschieht und wie die Welt funktioniert oder findest du immer die Gelegenheit, ins Herz zu gehen und mit Mitgefühl und Verständnis zu akzeptieren, was geschieht?

D: Von meinem Gesichtspunkt aus kann ich sehen, dass nichts falsch ist. Alles ist ganz, vollendet und perfekt, so wie es ist.

Wir bewegen uns durch einen Übergang hindurch, und wann immer man das Alte verliert, geht man durch Chaos. Das sagt auch die Wissenschaft. Man kann nicht von einer Struktur in eine andere gehen, ohne die alte niederzureissen, um in die neue zu gelangen. Und deshalb ist das, was hier geschieht in Ordnung, da gibt es kein Problem. Sobald wir auf die andere Seite getreten sind, ist für alle Beteiligten alles viel einfacher.

L: Gibt es etwas, was uns nicht erlaubt, unser Herz mehr zu öffnen? Ich meine etwas, das wir aus diesem oder früheren Leben mitgebracht haben, was uns die Fähigkeit, es zu öffnen, nicht geben würde oder etwas, wovor wir sogar vor dieser schönen, heiligen Macht Angst haben?

D: Nun, das geht zurück nach Atlantis, ungefähr 13000 Jahre zuvor oder weniger. Etwas geschah da. Wir wissen ziemlich genau was es ist, aber es spielt jetzt nicht wirklich eine Rolle. Es bewirkte einen Fall im Bewusstsein, hinunter, wo wir jetzt sind. Es ist jetzt einfach eine ganz andere Welt als sie es damals war. Und in diese Welten zurückzugehen, hilft uns nicht wirklich, unsere Situation zu verstehen. Aber was war deine Frage ...

L: Was hält uns davon zurück, entweder aus diesem oder frühren Leben, um unser Herz völlig zu öffnen? Wovor haben wir Angst oder was hält uns zurück? Bewusst oder unbewusst?

D: Nun, was ich fühle ist, dass wir die Verbindung durchtrennt haben, als wir das letzte Mal aus unserem Herzen in unser Gehirn gingen. Wir haben die Verbindung zu unseren Herzen nicht mehr. Der emotionale Körper, den wir jetzt fühlen und von dem wir denken, dass er von unserem Herzen kommt, ist es nicht! Er kommt von der rechten Seite unseres Gehirns. Wir haben 2 emotionale Körper: einer kommt von unserem rechten Gehirn. All unsere Emotionen sind da polarisiert, weil das Gehirn selbst polarisiert ist. So haben wir diesen Eindruck, dass wir mit unserem Herzen fühlen, aber das ist nicht wirklich so. Wenn du je die Erfahrung deines inneren Herzens gehabt hast, dann weisst du, dass das, was du lebst, eine fast synthetische Welt ist. Es ist ein emotionaler Körper, der nicht normal ist. Der wirkliche emotionale Körper ist in deinem Herzen und ist nicht polarisiert. Wenn wir also hier Liebe fühlen (legt die Hand aufs Herz), dann lieben wir heute in Wirklichkeit jemanden mit unserem Gehirn und nicht mit unserem Herzen. Und das ist wirklich offensichtlich. Wir könnten sooo in jemanden verliebt sein, und wenn uns dann bei einer Unterhaltung unser Liebhaber etwas sagt, was uns nicht gefällt, dann werden wir wütend auf ihn/sie. Aber wenn wir in unserem Herzen sind, dann würde es nichts ausmachen, was er/sie zu uns sagt, oder was er/sie uns angetan hat, wir würden uneingeschränkt lieben, egal was geschieht.

Aber kaum jemand hat je diesen Ort gefühlt. Es geschieht selten. Gewöhnlich ist eines dieser Male, wenn eine Frau gerade ein Kind bekommen hat, und es liegt an ihrer Brust und saugt. Dann liebt sie das Baby mit dem Herzen und nicht mit dem Gehirn. Sie würde in diesem Augenblick für das Baby sterben.

Die meisten wissen das nicht und haben keine Ahnung, dass wir zwei emotionale Körper haben. Da ist also eine andere Welt. Es ist ein vollkommen anderer Weg, die Welt wahrzunehmen. Und das ist es, was ich studiere, lerne … es ist das Projekt eines ganzen Lebens.



Interview im Originalton zu hören unter:
http://www.youtube.com/watch?v=oNZQbdFxKvE&feature=channel


 
 
   
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